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BIZ gibt zu - Gold ist Geld

18.03.2019  |  Markus Blaschzok
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Der Goldpreis erholte sich nach dem Test der Unterstützung bei 1.280 $ wieder in der letzten Woche


Der langfristige Candlestick-Wochenchart seit 2011 zeigt den starken Widerstandsbereich bei 1.350 $, der seit Anfang 2014 nun sechsmal angelaufen wurde, wobei bis dato jeder Ausbruchsversuch gescheitert war. Die Ankündigung einer erneuten Lockerung der Geldpolitik in Europa und den USA hat den Grundstein für eine neue künftige Hausse am Goldmarkt gelegt.

Der Chart zeigt mit dem höheren Tief im letzten Sommer im Vergleich zu dem Tief von Ende 2015 erste bullische Tendenzen. Mit einer erneuten Öffnung der Geldschleusen wird sich langsam Druck im Kessel aufbauen, worauf eher früher als später ein dynamischer Ausbruch über diesen starken Widerstand bei 1.350 $ erfolgen wird. Sobald Gold in US-Dollar über diesen Widerstand nachhaltig ansteigen kann, muss man spätestens Gold gekauft haben, denn der nächste Zwischenstopp des Anstiegs erfolgt dann erst am Allzeithoch.

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Der langfristige Wochenchart zeigt den starken Widerstandsbereich bei 1.350 $ bis 1.370 $


Gold in Euro: Deutlicher Anstieg im nächsten Jahr gut möglich

In Euro gerechnet stieg der Goldpreis stärker an in den vergangenen Monaten, was der Schwäche der europäischen Gemeinschaftswährung geschuldet ist. Hier war es der starke Widerstand bei 1.190 € je Feinunze, der der steilen Rallye ein Ende bereitete. An dem Widerstand angekommen hatten sich die Bullen bereits verausgabt und mit dem Bruch des Aufwärtstrends kamen die Bären hinzu, die nun auf einen wieder fallenden Preis wetteten. Kurzfristig scheint ein Preisrücksetzer auf die Unterstützung bei 1.100 € je Feinunze sehr wahrscheinlich zu sein.

Mittel- bis langfristig erwartet wir jedoch, dass der Goldpreis in Euro deutlich vor dem Goldpreis in US-Dollar wichtige Widerstände überwinden und neue Allzeithochs erreichen wird. Gold in Euro befindet sich seit Anfang 2014 bereits wieder in einem langfristigen Aufwärtstrend, was sich durch die relativ lockere Geldpolitik Europas im Vergleich zu der in den USA erklärt. Dieses Umfeld dürfte aufgrund der relativ schwachen europäischen Wirtschaft weiter Bestand haben und der Goldpreis in Euro daher besser performen.

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Mit dem Bruch des starken Aufwärtstrends hat eine Korrekturphase begonnen


© Markus Blaschzok
Dipl. Betriebswirt (FH), CFTe
Chefanalyst GoldSilberShop.de / VSP AG
BlaschzokResearch
GoldSilberShop.de

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