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Es ist Zeit für einen Internationalen Gold-Reset

25.05.2019  |  Gary E. Christenson
Alle 30 bis 40 Jahre gerät die Welt aus den Fugen, springt über eine Klippe, tanzt mit dem Teufel und setzt Gold international zurück.

Im Jahr 1913: Ein korrupter Kongress erschuf die Federal Reserve und setzte den Status des Goldes zurück. Papierwährungseinheiten (Falschgeld) verscheuchten Gold (echtes Geld) letztlich aus dem Finanzsystem. Dann folgten WW1, das US-Steueramt und der Völkerbund.

Im Jahr 1944 bis 1949: Die Vereinbarung von Bretton Woods (1994) etablierte den Dollar als Reservewährung, gedeckt durch Gold. Der Zweite Weltkrieg endete und das nukleare Zeitalter begann. Das britische Imperium zerfiel.

Im Jahr 1980 bis 1985: "Stagflation" endete, die Goldblase platzte und der durch Schulden angetriebene Aktien- und Anleihebullenmarkt begann. Der Goldpreis wurde nach der Blasenspitze auf ein niedrigeres Niveau zurückgesetzt.

Im Jahr 2019 bis 2025 (Spekulation): Der Goldpreis wurde durch eine mehrjährige Rally und aufgrund nachlassendem Vertrauen in "übermäßig gedruckte" Papierwährungen, korrupte Zentralbanken und insolvente Regierungen, auf ein höheres Niveau zurückgesetzt (vielleicht 10.000 bis 20.000 Dollar).


Gold - Herausgedrängt aus dem Finanzsystem

Im Jahr 1913: Gold war in den Vereinigten Staaten als echtes Geld bekannt. Double Eagles (20 Dollar), Eagles (10 Dollar) und Half-Eagles (5 Dollar) zirkulierten. Der Kongress und die Banker erschufen die Federal Reserve, um die Profite der Banker zu steigern. Gold verlor seinen Status innerhalb des Finanzsystems.

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Im Jahr 1933: Der Goldpreis wurde zurückgesetzt und der Besitz des Metalls wurde für US-Bürger illegal. Präsident Roosevelt rief Verordnung Nr. 6102 aus und verbot US-Bürgern den Besitz von Gold, wobei es nur kleine Ausnahmen gab. Amerikaner erhielten Papierzertifikate für ihre Goldmünzen. Das Metall wurde bei 20,67 Dollar je Unze bepreist. Kurz darauf verringerte Präsident Roosevelt den Wert des Dollar und der Goldpreis stieg auf 35,00 Dollar je Unze.

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Im Jahr 1971: Die Vereinigten Staaten sah sich einer Flut an wiederkehrenden Dollar aus dem Rest der Welt gegenüber, die gemäß der Vereinbarung von Bretton Woods gegen Gold eingetauscht werden konnten. Die offiziellen US-Goldreserven fielen von mehr als 20.000 Tonnen auf etwa 8.000 Tonnen. Präsident Nixon setzte Gold erneut zurück und weigerte sich, die Vereinbarung von Bretton Woods anzuerkennen. Der Dollar verlor erneut an Wert.

Er beschuldigte Spekulanten, anstatt der staatlichen Defizitfinanzierung und der Politik der Federal Reserve, und versicherte allen, dass es nur ein "temporärer" Reset sei. Daraus resultierte eine massive Verbraucherpreisinflation, entwertete Dollar und unkontrollierte Schuldenzunahmen.

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Im Jahr 2013: Vorsitzender Bernanke sagte vor dem Kongress aus und behauptete, dass Gold "ein ungewöhnlicher Vermögenswert sei" und "niemand den Goldpreis wirklich verstehen würde." Die Fed und CNBC glaubten ihm. Die Dollarentwertung setzte sich mit der quantitativen Lockerung, der Nullzinspolitik und anderer Kreationen fort.


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