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David Brady: Bullionbanken machen sich bereit, Gold ein weiteres Mal hinauszuwerfen

23.05.2019  |  Presse anonym
Gold sieht verstärkt bullish aus. Und wieso auch nicht?
  • Gold in Yuan prallte von seinem gleitenden 200-Tage-Durchschnitt ab und testet frühere Hochs.

  • Anleiherenditen und Realzinssätze sinken auf neue Tiefs.

  • Aktien sind im Crash-Modus, was die Erwartungen für Zinssenkungen und QE erhöht.

  • Wir haben eben den Abwärtstrendwiderstand, auch bekannt als die Bullenflagge, bei 1.291 durchbrochen und rechnen nun mit höheren Tiefs und höheren Hochs.

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Also worüber soll man sich da Sorgen machen? Dasselbe alte Problem: Die Commercials, d. h. die Bullionbanken, häufen wieder Short-Positionen an.

Seit dem 29. April stieg das Open Interest regelrecht jeden Tag von 428.000 Kontrakten auf 521.000 Kontrakte am Montag, eine Zunahme um 93.000 Kontrakte bzw. 22% in nur 10 Tagen. Eine, wenn nicht die größte Zunahme in kürzester Zeit überhaupt. Und wir wissen, dass der Großteil davon Bullionbanken zuzuschreiben ist, die ihre Short-Positionen erhöhen.

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Die COT-Daten zeigten, dass das Open Interest am 30. April 430.000 Kontrakte betrug und am 7. Mai 450.000 Kontrakte, eine Zunahme von 20.000. Gleichzeitig erhöhten die "SWAPS", also die Banken, ihre Netto-Short-Position von 37.000 auf 48.000 Kontrakte, ein Zuwachs von 11.000.

Angesichts der Tatsache, dass das Open Interest seitdem um weitere 71.000 Kontrakte angestiegen ist, während der Goldkurs seinen Widerstand durchbrach und etwas gestiegen ist, können wir mit Sicherheit annehmen, dass die Banken ihre Netto-Short-Position ebenfalls deutlich erhöht haben, möglicherweise auf bis zu 87.000 Kontrakte, wenn wir dem dasselbe Verhältnis zugrunde legen wie im Open Interest vom 30. April auf den 7. Mai.


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