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Handelskrieg gegen Mexiko - Goldpreis explodiert

03.06.2019  |  Markus Blaschzok
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Die FED ist dabei nicht Trump verpflichtet, sondern ihren Anteilseignern und dem Bankenkartell, wobei es eine Kettenreaktion im unterkapitalisierten Kreditgeldsystem zu verhindern gilt. Die Deutsche Bank notiert aktuell bei nur noch 6€ je Anteil und ist noch systemrelevanter als die Investmentbank Lehman Brothers, die 2008 das Kartenhaus des Schuldgeld-Ponzi-Schemas zum Einsturz brachte.

Ein Bankrott dieser Institution, aufgrund von Kreditausfällen in einer Rezession, hätte das Potenzial einer nuklearen Bombe im Bankensystem, was es zu verhindern gilt. Deshalb stehen die FED sowie die EZB Gewehr bei Fuß, um dies zu verhindern und stattdessen die Stagflation und die Rekapitalisierung über die Finanzielle Repression der Bürger durch Inflation zu gewährleisten.

Sollte dies Trumps Strategie sein, so könnte sie aufgehen, sofern er nach Zinssenkungen und monetären Lockerungen sofort internationale Handelsbarrieren abbaut.

Die Flucht der Investoren zeigt sich auch an in der Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen, die in den vergangenen Monaten von 3,25% auf aktuell 2,2% gefallen ist. Die FED hat somit Luft für Zinssenkungen und es scheint eine gute Chance dafür zu geben.

Die deutschen Zinsen liegen seit Wochen auf historischen 0% und waren teilweise negativ. Ebenso wie Deutschland werden die USA bei einer internationalen Wirtschaftskrise als Einäugiger unter den Blinden gesehen, weshalb bei Problemen in den Emerging Markets es sofort zu einem Abfluss von Kapital in Richtung der USA kommt.

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Die Zinsen befinden sich aktuell noch im freien Fall


Die Märkte rechnen fest mit einem Eingreifen der Notenbank und sie erwarten ein ähnliches Szenario wie im Jahr 2008, was die fallenden Zinsen zeigen. Diesmal dürften sie jedoch falsch liegen, denn neue QE-Programme der FED werden diesmal die Rezession nicht verhindern können, sondern in einer Stagflation enden, wobei die Zinsen letztlich inflationsinduziert sowie aufgrund gestiegener Risikoprämien letztlich steigen werden.

Wenn in der kommenden großen Depression weder Aktien noch Staatsanleihen einen Schutz vor realem Kaufkraftverlust bieten können, dann werden die Investoren in Scharen in den sicheren Hafen der Edelmetalle, allen voran den monetären Edelmetallen Gold und Silber, flüchten. In den siebziger Jahren hatte sich in einem ähnlichen Umfeld der Goldpreis mehr als verzwanzigfacht.

Der Handelskrieg hat in China bereits massive Lockerungen der Geldpolitik zur Folge gehabt, weshalb dort der Goldpreis in chinesischen Yuan wieder deutlich ansteigen konnte. Auch der mexikanische Peso kam sofort nach Trumps Handelskriegserklärung sofort unter Druck und der Goldpreis in Peso schoss auf das Hoch von Jahresanfang.

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Gold in Yuan und Peso steigt aufgrund des Handelskrieges deutlich an



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