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Nick Giambruno: 8 Gründe, warum uns ein Goldrausch bevorsteht

01.08.2019  |  Presse anonym
Für 2019 steht ein epischer Goldbullenmarkt auf dem Plan.

Ich spreche hier nicht von einem zyklischen Wald-und-Wiesen-Goldbullenmarkt, sondern einem der größten Goldräusche der Geschichte.

Dieser Goldrausch wird die Welle eines unglaublichen machtvollen Trends reiten: die Remonetisierung des Goldes.

Das letzte Mal, als das internationale Geldsystem einen Paradigmenwechsel dieser Größenordnung erlebte, war im Jahr 1971.

Damals stieg der Dollarpreis des Goldes um mehr als 2.300%.

Er kletterte von 35 Dollar je Unze auf ein Hoch von 850 Dollar im Jahr 1980. Die Goldbergbauaktien entwickelten sich sogar noch besser.

Heute bewegt sich Gold noch immer nahe seiner Tiefs. Die Goldbergbauaktien sind noch immer kostengünstig. Ich erwarte, dass die Erträge zumindest so hoch wie während des letzten Paradigmenwechsels ausfallen werden.

Beginnen wir mit dem ersten der vier Katalysatoren, die den Goldpreis nach oben befördern werden...


Nr. 1: Basel III bringt Gold einen Schritt näher, wieder offiziell als Geld angesehen zu werden

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) befindet sich in Basel, Schweiz. Sie wird oft als "die Bank der Zentralbanken" bezeichnet. Deren Mitglieder bestehen aus 60 Zentralbanken der weltweit größten Volkswirtschaften.

Sie vereinfacht Transaktionen - insbesondere Goldtransaktionen - zwischen Zentralbanken, den größten Teilnehmern am Goldmarkt.

Die BIZ legt ebenso die Basel-Verordnungen fest, oder eine Reihe an Empfehlungen für Regulierungen, die die Standards innerhalb der weltweiten Bankenbranche festlegen.

Am 1. April 2019 trat Basel III weltweit in Kraft.

Inmitten des größtenteils konfusen Jargons versteckte sich etwas, das für Gold von großer Wichtigkeit war:

Eine Risikogewichtung von 0% gilt für (i) Bargeld, das sich im Besitz der Bank oder im Transit befindet; und (ii) Goldbullion, die sich im Besitz der Bank befinden oder von einer anderen Bank auf allokierter Basis gehalten werden; insoweit die Goldbullionassets durch Goldbullionverbindlichkeiten gedeckt sind.

Das bedeutet auf gut Deutsch, dass die offizielle Rolle des Goldes innerhalb des internationalen Geldsystems zum ersten Mal seit mehreren Jahrzehnten aktualisiert wurde.

Banken können physisches Gold, das sie besitzen, in bestimmten Fällen nun als ein Asset mit 0% Risiko ansehen. Zuvor wurde Gold als riskanter eingestuft und konnte in den meisten Fällen so nicht klassifiziert werden. Die Verordnungen von Basel III machen Gold attraktiver.

Zentralbanker und Mainstream-Volkswirtschaftler haben Gold nun schon seit 50 Jahren verspottet.

Sie haben versucht, dessen Rolle zu Gunsten von Fiatwährungen wie dem US-Dollar kleinzureden. Sie täuschten den Leuten vor, es sei nicht wichtig.

Tatsache ist: Gold ist reales Geld... eine Form des Geldes, das viel besser ist als die rapide an Wert verlierenden Papierwährungen. Das ist der Grund, warum die Zentralbanker nicht anerkennen wollen, wie wichtig es ist.

Und das ist tatsächlich der Grund, warum Basel III so wichtig ist. Es signalisiert den Beginn einer politischen Veränderung und einer Haltungsänderung.

Basel III verschafft Gold eine offiziellere Anerkennung innerhalb des internationalen Finanzsystems. Es stellt einen Schritt in Richtung Remonetisierung des Goldes dar... und zur Anerkennung dieses machtvollen Trends.


Nr. 2: Zentralbanken kaufen Rekordmengen Gold

Die Länder behandeln Gold zum ersten Mal seit mehreren Generationen wie Geld...

Im Jahr 2010 passierte etwas Unglaubliches. Zentralbanken waren nicht länger Nettoverkäufer des Metalls, sondern wurden zu Nettokäufern des Goldes. Erinnern Sie sich daran: Zentralbanken sind die größten Teilnehmer am weltweiten Goldmarkt.

Dieser Trend hat sich seit damals nur weiter ausgeprägt...

Der World Gold Council berichtet, dass die Zentralbanken im Jahr 2018 rekordverdächtige 651 Tonnen Gold erworben haben. Das ist der höchste Wert an Nettokäufen seit 1971, als Nixon das goldene Fenster endgültig schloss. Und dies stellt einen Anstieg von 75% im Vergleich zum Jahr 2017 dar.

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