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Gold-Breakout? Ein Blick auf die Daten

03.07.2019  |  Kelsey Williams
- Seite 2 -
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In diesem Chart wird die Preisentwicklung für Gold über die letzten sechs Jahre ebenso in einer Handelsspanne gehalten. Die Spanne liegt zwischen 1.100 Dollar je Unze und 1.400 Dollar je Unze.

Wenn sich der Goldpreis entschieden über dieses Niveau bewegt, sagen wir 1.500 Dollar je Unze, oder sogar 1.600 Dollar je Unze, dann wäre es Zeit, einen Breakout anzukündigen.

Dann wird es mehr zu Bereden geben.

Lassen Sie uns nun über die Fundamentaldaten des Goldes sprechen.

Hier scheinen sich die Argumente für einen höheren Goldpreis zu spalten. Grund dafür ist die Tatsache, dass das, was von vielen als Fundamentaldaten für Gold bezeichnet wird, in Wirklichkeit gar keine Fundamentaldaten sind. Es sind Ereignisse oder Situationen, die nichts mit dem Goldpreis zu tun haben. Und einige von ihnen sind widersprüchlich.

Beispielsweise ist eine Rezession ein Zeitraum, der von einem Rückgang der Wirtschaftsaktivität gekennzeichnet wird. Eine Abnahme der Wirtschaftsaktivität kann sich verschlimmern und zu einer ausgemachten Depression werden.

Während einer Depression würden die Preise für Waren und Dienstleistungen abnehmen, ebenso wie die Investmentpreise für Aktien, Rohstoffe und Immobilien. Dies sind Umstände, die symptomatisch auf eine Deflation hinweisen. Eine Deflation ist eine Wertzunahme einer Währung.

Deflation ist das Gegenteil der Inflation und kein Umstand, der zu höheren Goldpreisen führen würde.

Im Gegensatz zur Deflation bestehen Erwartungen, dass die Auswirkungen der Inflation in Zukunft schlimmer und früher auftreten werden. Und das ist sicherlich möglich. Doch es ist kein vorherbestimmtes Ergebnis.

Einige sagen, dass Gold nun grünes Licht hat, höhere Preise zu verzeichnen, nur weil die Fed ihre Haltung bezüglich der Zinsen geändert hat und nun eine akkommodierendere Geld- und Kreditpolitik verfolgt. Das ist nicht notwenidgerweise der Fall.

Wenn die überwältigenden inflationären Auswirkungen, die den Bemühungen der Fed entsprangen, uns vor einem Jahrzehnt nur knapp davor bewahrten, in einen bodenlosen Abgrund der Depression und Deflation zu stürzen, warum glauben dann so viele Leute, dass es diesmal anders werden wird?

Die Fed reagiert weiterhin auf dieselben Nachrichten und Leitstatistiken, die wir alle sehen und hören können. Und egal welche Maßnahmen auch immer ergriffen werden, sie werden immer weniger Einfluss haben.

So schlimm ein Handelskrieg für die Wirtschaft auch sein kann, er führt üblicherweise zu rückläufiger Wirtschaftsaktivität und kann Auslöser für Rezessionen und Depressionen sein. Wie wir bereits erwähnten, heben die Bedingungen die Kräfte der Deflation und nicht die der Inflation hervor.

Es gibt nur einen Faktor, der sich auf den Goldpreis auswirkt. Und das ist der US-Dollar.

Nichts anderes zählt.

Der Goldpreis ist ein Spiegelbild von dem, was mit dem US-Dollar geschieht. Jeglicher Umstand, den Sie sich vorstellen könnten, der den Goldpreis nach oben treibt - egal wie schwerwiegend - wird keine dauerhafte Wirkung auf den Goldpreis haben. Es geht nur um den US-Dollar.

Unten finden Sie einen 10-Jahreschart des DXY, des US-Dollarindex. Es ist nicht meine bevorzugte Wahl von Analyse, doch da die meisten mit diesem vertraut sind, können wir ihn genauso gut verwenden...

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