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Wie die Fed den Goldmarkt der letzten Woche beeinflusste

20.07.2019  |  Avi Gilburt
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Anstatt sich also unangemessen auf Nachrichtenereignisse zu verlassen, erlauben Sie mir, Ihnen zu zeigen, wie wir den Goldmarkt am Montag, den 8. Juli, und zwei Tage vor Powells Ansprache, die angeblich die Goldrally "verursachte", betrachtet haben.

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Wie Sie in diesem Chart sehen können, erwarteten wir einen niedrigeren Goldpreis, bevor die nächste Rally beginnen sollte.

Ich präsentiere Ihnen dies, um unsere Methodologie zu erklären und die Geister der Menschen für das zu öffnen, was für uns schon jahrelang erfolgreich funktioniert hat. Es gibt keinen"Voodoo" und ja, verschnörkelte Linien können Marktrichtungswechsel oftmals vorherbestimmen.

Tatsächlich haben diese verschnörkelten Linien in den letzten acht Jahren einige akkurate Richtungswechsel bestimmt. Doch Sie müssen verstehen, wie man diese Methodologie angemessen anwendet. Dennoch bedeutet das, dass sie einen offenen Geist dafür haben müssen, wie die Märkte funktionieren. Und basierend auf dem, was Einstein oben sagte, scheint es so, als seien nur wenige Investoren dazu in der Lage.

Lassen Sie uns also einen Blick darauf werfen, wie wir den Markt in der kommenden Woche betrachten können.

Ich möchte erneut unsere Leser daran erinnern, dass wir nicht glauben, dass irgendetwas sicher ist, wenn es um die Finanzmärkte geht. Stattdessen stehen hier Wahrscheinlichkeiten im Vordergrund. Und wenn man mit Wahrscheinlichkeiten arbeitet, dann betrachten wir die Märkte von einer Wenn/Falls-Perspektive. Das sichert uns zudem ab, da dies die Art und Weise ist, wie wir unsere Parameter für das Risikomanagement generieren.

Solange der GLD also über seinem letzten Wochenhoch hält, liegt unser nächstes Ziel bei 137 bis 138. Ich weiß, dass so ziemlich jeder aktuell bullisch gegenüber diesem Komplex ist. Doch dieselben Leute waren schon die letzten acht Jahre lang bullisch und alles was wir von ihnen zu hören bekamen, war die Tatsache, dass Gold über 2.000 Dollar je Unze ausbrechen wird und das dies über Nacht passieren könnte.

Tatsächlich habe ich den letzten Wochen sehen können, wie diese lächerlichen Erwartungen zurückgekehrt sind, wobei einige sogar 3.000 Dollar je Unze Gold prognostizieren.

Doch lassen Sie uns realistisch bleiben. Obgleich die Wahrscheinlichkeiten andeuten, dass der Goldbullenmarkt zurückgekehrt ist, denke ich nicht, dass wir über Nacht Rekordhochs verzeichnen werden. Tatsächlich bin ich immer noch unentschlossen, ob wir Ende dieses Sommers nicht noch einen Rückzug erleben, bevor eine parabolische Phase im Sektor beginnt oder ob wir bereits jetzt für eine parabolische Phase bereit sind. Eine derartige Phase würde dem ähneln, was wir im ersten Halbjahr 2016 erlebt haben.

In den nächsten Wochen werden wir also einen Wendepunkt beobachten können, der festlegen wird, wann die nächste parabolische Phase im Komplex beginnen wird. Allgemein sollten Sie basierend auf meinen Informationen wahrscheinlich größtenteils bullisch bleiben.


© Avi Gilburt
www.ElliottWaveTrader.net



Der Artikel wurde am 15. Juli 2019 auf www.gold-eagle.com veröffentlicht und exklusiv für GoldSeiten übersetzt.


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