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Eilupdate zur Section 232 Uran-Entscheidung

16.07.2019  |  Uli Pfauntsch
- Seite 3 -
Statement von Uranium Energy

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Nachdem sich der Rauch verzogen hat, kommen nun auch zahlreiche Uranunternehmen mit ihren Statements zum Ausgang der Section 232 heraus. Da es zu keinen Quoten kommt, wird die Entscheidung natürlich von ausländischen Uranunternehmen begrüßt, doch auch Uranium Energy ist nach dem Ausgang noch optimistischer als zuvor.

UEC-Vorsitzender und ehemaliger US-Energieminister, Spencer Abraham, erklärte:

"Die Trump-Administration ist dafür zu loben, ass das Thema US-Uranabbau ganz oben auf unserer nationalen Sicherheits- und Energiesicherheitsagenda steht. In einer Zeit, in der wir eine parteiübergreifende Unterstützung für die saubere Grundlast der Kernenergie haben, ist es entscheidend, dass die heimische Versorgungskette für über 50% der kohlenstofffreien Stromerzeugung unseres Landes verfügbar ist. Wir werden uns auf jeden Fall dafür einsetzen, die neu gebildete Arbeitsgruppe für Kernbrennstoffe in den USA in jedweder Weise zu unterstützen".

Amir Adnani, Präsident und CEO, erklärte:

"Das Weiße Haus hat die vollständige, mit Spannung erwartete Entscheidung am späten Freitagabend veröffentlicht. Wir sind sehr erfreut über die Entscheidung von Präsident Trump, die US-amerikanische Arbeitsgruppe für Kernbrennstoffe einzurichten, deren Vorsitz John Bolton, der Nationale Sicherheitsberater des Weißen Hauses, und Larry Kudlow, der Nationale Berater für Wirtschaftspolitik, gemeinsam innehaben. Der Präsident hat die Arbeitsgruppe beauftragt, Empfehlungen zur Wiederbelebung und Ausweitung der heimischen Kernbrennstoffproduktion, einschließlich des Uranabbaus, zu entwickeln und ihre Ergebnisse innerhalb von 90 Tagen vorzulegen."

Adnani fuhr fort: "Letztendlich sind wir noch positiver und freuen uns über die sich verbessernden Fundamentaldaten auf dem Uranmarkt, mit einem wachsenden globalen Defizit zwischen Primärproduktion und Reaktoranforderungen. Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage mit dem weltweiten Bedarf an hochzuverlässiger, kohlenstofffreier und sicherer Energie aus Kernenergie weiter zunehmen wird. Unabhängig von den politischen Maßnahmen, die sich aus der Arbeitsgruppe ergeben, wird der Geschäftsplan der UEC darin bestehen, weiterhin kostengünstige, umweltfreundliche In-Situ Recovery Projekte (ISR) zu entwickeln und voranzutreiben, die auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig sein können".


Fazit

Sämtliche Spekulanten, die auf die Einführung einer Quote (und somit auf US-basierte Uranwerte) gesetzt hatten, mussten durch die überraschende Entscheidung des Präsidenten einen Rückschlag hinnehmen. Doch Investoren, die auf die einzigartige Angebots-Nachfrage-Dynamik im Uran setzen, haben mit dem "Firesale" Ausverkauf vom Freitag eine noch attraktivere Einstiegsbasis erhalten.

Die Unsicherheit über den Ausgang der Section 232 Entscheidung hat die Preiserholung im Uran seit 18 Monaten verzögert. Nicht nur US-Versorger, die für 30% der globalen Urannachfrage stehen, haben gezögert. Versorger rund um die Welt hatten ebenfalls gewartet, um zu sehen, wie die Entscheidung von Trump ausfällt. Deshalb werden die Teilnehmer im Kernbrennstoffzyklus über die kommenden Monate zu ihrer Überraschung feststellen, dass ein erhebliches Angebotsdefizit besteht und das Material, das sie zum Kauf benötigen, nicht verfügbar sein wird - außer zu drastisch höheren Preisen!

Steigen die Uranpreise, werden voraussichtlich alle Uranaktien profitieren - unabhängig von der Region. Entscheidend ist allerdings die Fähigkeit zur Produktion von Uranium - wichtigste Voraussetzung ist die Lizenzierung der jeweiligen Uranprojekte, die erfahrungsgemäß viele Jahre in Anspruch nimmt. Uranium Energy und Energy Fuels besitzen eine Reihe voll lizenzierter und produktionsbereiter Projekte, die bei Uranpreisen oberhalb von 40,00 Dollar/Pfund profitabel in Produktion gebracht und hochgefahren werden können.

Auch Ur-Energy (aktuell 0,64 US-Dollar), bietet mit einer geplanten Produktionskapazität von 1 Million Pfund/Jahr ein attraktives Chance/Risiko-Verhältnis. Zusammengefasst bietet die aktuelle Situation, die kurzfristig von Unsicherheit und Verwirrung geprägt ist, eine perfekte Einstiegsgelegenheit. Spannend wird zu sehen, welche Maßnahmen die von Trump eingerichtete Arbeitsgruppe vorschlägt und umsetzen wird. Bis dahin ist es nun endlich wieder an der Zeit, sich auf das Wesentliche im Uransektor zu fokussieren: Angebot und Nachfrage!


© Uli Pfauntsch
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