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Gold und Euro steigen

13.04.2007  |  Steffen Paulick
Freitag der 13. Was wird uns dieser Tag wohl bringen? Nun, die Lage an den Edelmetallmärkten hat sich in den letzten beiden Handelstagen weiter zugespitzt. Sowohl Gold als auch Silber nähern sich wichtigen Widerstandszonen. Platin und Palladium haben diese bereits überschritten. Zur Chronologie: Der Goldpreis pendelte seit Dienstag zwischen 671 US$ und 679,50 US$ pro Feinunze. Dabei wurden die Tiefststände jeweils im amerikanischen Geschäft im Zeitfenster zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr MEZ erreicht. Das fundamentale Umfeld hat sich etwas verändert. Nach den jüngsten Hochs der vergangenen Woche hat der Ölpreis doch deutlich an Boden verloren. Dies ist sicherlich negativ für die Entwicklung des Goldpreises zu werten. Dagegen schwächte sich der Dollar gegenüber allen anderen wichtigen Handelswährungen ab, was grundsätzlich für eher steigende Edelmetallpreise sprechen sollte. Wir halten die Zone zwischen 675 US$ und 682 US$ aus charttechnischer Sicht für durchaus bedeutend und kaufen uns in den Markt ein, sobald die Marke von 682 US$ auf Basis des Tagesschlusskurses überschritten wird. Der Goldpreis gegen Euro läuft seitwärts. Der Kilobarren notiert aktuell bei 16.382 Euro. Die Goldminenaktien an der New Yorker Börse legten weiter zu. Der Index HUI schließt gestern mit einem Zugewinn von 0,43% bei 355,41 Punkten. Die Zugriffe auf unsere Webseite stabilisierten sich auf hohem Niveau. Wir bleiben das Palladium weiter long und sichern unsere Gewinne bei 349 US$ pro Feinunze mit einem Stopp ab.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat erneut vor Inflationsrisiken im Euro-Raum gewarnt und eine weitere Zinserhöhung für Juni angedeutet. "Ich würde heute nichts sagen, das darauf abzielt, die Erwartungen für den Monat Juni zu ändern", sagte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet am Donnerstag in Frankfurt nach der Entscheidung der Währungshüter, den Leitzins vorerst nicht zu verändern. Nach der Zinserhöhung im März auf 3,75 Prozent hatten die Finanzmärkte bereits mit dem nächsten Schritt auf vier Prozent drei Monate später gerechnet. Der kräftige Aufschwung, ein erneuter Ölpreisanstieg und womöglich stärkere Lohnerhöhungen halten die Währungshüter in Alarmbereitschaft. Seit Ende 2005 hob die EZB den Ausleihesatz für ihre Kredite an Geschäftsbanken um 1,75 Prozentpunkte an, um die Inflation während des Aufschwungs im Euro-Raum zu dämpfen.

Das Orderaufkommen bleibt unverändert hoch. Angesichts der Osterferien sind wir schon überrascht, wie viel Kundenaufträge uns täglich erreichen. So herrschte am Mittwoch und Donnerstag insbesondere an unseren Goldschaltern in München und Berlin reger Kundenverkehr. Meistgehandelte Artikel waren Goldunzen Krügerrand und Silbermünzen Maple Leaf.

Wir wünschen Ihnen einen positiven Wochenstart
Das Handelteam von pro aurum


© Steffen Paulick

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