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Geldwertstabilität: Aus "Null" wurde "Zwei"

30.08.2019  |  Vertrauliche Mitteilungen
In der Führung der Europäischen Zentralbank (EZB) hat sich offenbar der Wille festgesetzt, die europäische Gemeinschaftswährung Euro mit Nachdruck zu inflationieren.

Was nun als angeblich "harmloses" Inflationsziel von 1,9% jährlich dargestellt wird, soll als Basis einer neuen Phase expansiver Geldpolitik dienen, die noch weit über das bisher Vollbrachte hinausgehen wird.

Im Vertrag von Maastricht stand eigentlich etwas Anderes. Dort wurde der EZB als unverhandelbares Ziel vorgegeben, für eine möglichst stabile Währung zu sorgen, was in Zahlen geformt eine "Inflationsgrenze" von Null bedeutet.

Als dann die mit der Euroeinführung in manchen südeuropäischen Ländern drastisch sinkenden Zinsen eine inflationäre Blase von zum Teil deutlich mehr als 2% hervorriefen, tönte aus der EZB-Führungsetage auf einmal der Hinweis, daß man das Ziel der Preisstabilität kaum erreichen könne und es im übrigen auch viele potentielle Messfehler gebe.

Darum solle man eine im Durchschnitt aller Eurostaaten festgestellte Geldentwertungsrate von bis 2% tolerieren. Dann kamen wirtschaftliche Krisen und die so gemessene Inflationsrate ging zurück.

Nun wurde aus der bisher als tolerierbar bezeichneten 2%-Grenze eine angestrebte Marke, und EZB-Präsident Mario Draghi behauptet allen Ernstes, genau dies verlange das der EZB erteilte Währungssicherungs-Mandat


© Vertrauliche Mitteilungen

Auszug aus Vertrauliche Mitteilungen - aus Politik, Wirtschaft und Geldanlage, Nr. 4352



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