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Der Massenenteignungsprozess nimmt wieder an Fahrt auf (FINALE)!

03.09.2019  |  Dr. Uwe Bergold
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Als Beispiel kann der US-Aktienmarkt S&P Index, der einmal in US-Dollar (Nominalbewertung) und einmal in Unzen Gold (reale Betrachtung) bewertet wurde, dienen (siehe hierzu Abbildung 2). In der obigen Abbildung sehen wir den S&P Index in US-Dollar (schwarz) und in Unzen Gold (rot) bewertet. Seit 1971, in dem Jahr als der Gold-Devisen-Standard abgeschafft wurde, haben wir eine signifikante Divergenz beider Kurven.

Der damalige US-amerikanische Präsident Richard Nixon löste, infolge der Kosten des Korea- und Vietnam-Krieges, die Verpflichtung auf, US-Dollars fremder Zentralbanken gegen Gold zu tauschen. Damit brach auch das System fester Wechselkurse zusammen und das sogenannte Bretton-Woods-Währungssystem wurde außer Kraft gesetzt (Baader, 2010). Der US-Dollar hat seitdem 97 Prozent an Wert gegenüber Gold verloren. Bei den langfristigen historischen Analysen, die auch bis vor 1971 zurückreichen, ist es deshalb sehr wichtig, dass diese monetäre Komponente (Divergenz beider Währungsansätze) berücksichtigt wird…"



Goldminen brechen gegenüber Gold und den Standardaktien nach oben aus!

Während Aktien, Anleihen und Immobilien gegenüber GOLD (in Unzen GOLD bewertet) den dritten finalen Einbruch (nach 2000 und 2008) begonnen haben (siehe hierzu die roten Charts in Abb. 3), starten die Goldminen gegenüber Gold gleichzeitig ihren Ausbruch nach oben. In USD bewertet und gegenüber den Standardaktien sind die Goldaktien bereits im Juli ausgebrochen (siehe hierzu Abb. 4)!

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Abbildung 3: Deutsche Aktien, Deutsche Anleihen und Deutsche Immobilien nominal in EUR (blau) und real in Unzen GOLD (rot) bewertet von 12/2000 bis 08/2019
Quelle: GR Asset Management


An unserer strategischen Kaufempfehlung für Gold, Silber und den Edelmetallaktien von 01/2001 (letzter systematischer Trendwechsel unseres Investmentkonzeptes von "ökonomischem Sommer" hin zu "ökonomischem Winter") hat sich bis heute nichts geändert und wird sich bis zum Ende dieser, zum Jahrtausendwechsel begonnenen ökonomischen Kontraktion, auch nichts ändern.

Aufgrund der kommenden inflationären Depression (Aktien-, Anleihe- und Immobilienmärkte werden nur real, aber nicht nominal kollabieren) sollte man sich zukünftig auf 5-stellige Goldpreisnotierungen einstellen. Die Ursache hierfür sind sich immer schneller "auflösende" Papierwährungen, denn Inflation stellt immer einen exponentiellen Prozess dar!

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Abbildung 4: Goldaktien in USD (oben), in Unzen GOLD (mittig) und gegenüber Standardaktien von 12/1994 bis 08/2019
Quelle: GR Asset Management


In jeder säkularen Rohstoff-Hausse der vergangenen 250 Jahre kam es in der finalen Hausse-Bewegung zu einer epochalen Rohstoffpreisexplosion (epochalen Währungsauflösung). Auch dieses Mal wird es nicht anders sein (siehe hierzu Abb. 5)!

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Abbildung 5: Rohstoffpreisentwicklung in USD, inkl. der Kriegszyklik, von 1770 bis 2014
Quelle: GR Asset Management



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