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USA vor fiskalischem "Blutbad" - Gold als ultimative Lösung!

31.10.2019  |  Uli Pfauntsch
Die öffentliche Verschuldung der USA belief sich auf 16.188 Billionen Dollar per 30. Juni und auf 16.809 Billionen Dollar per 30. September. Die Differenz zwischen den Dollar-Zahlen ist 621 Milliarden. Dies entspricht dem Zuwachs der öffentlichen Verschuldung über das vierte Quartal des Steuerjahres 2019.

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Es sind rund 7 Milliarden Dollar neue Schulden pro Tag, einschließlich Feier- und Sonntage. Die öffentliche und private Verschuldung ist seit dem Vorkrisenhoch im vierten Quartal 2007 um rund 21 Billionen Dollar angestiegen - auf atemberaubende 73,4 Billionen Dollar zur Jahresmitte. Das ist ein Anstieg um +40% zu einer Zeit, in der die Verschuldung abgebaut werden sollte.

Über denselben Zeitraum von 12 Jahren erhöhte sich das US-Bruttoinlandsprodukt um lediglich 6,8 Billionen Dollar. Das bedeutet, dass zusätzliche Schulden von 3 Dollar erforderlich waren, um 1 Dollar zusätzliches Bruttoinlandsprodukt zu erwirtschaften.

Wenn wir diese Gleichung um zehn Jahre fortschreiben, blicken wir auf eine private und öffentliche Verschuldung von 100 Billionen Dollar per 2029 und eine US-Wirtschaft, die auf ein Bruttoinlandsprodukt von weniger als 30 Billionen Dollar kommt.

Das bislang größte Defizit wurde mit 1,4 Billionen Dollar zur Finanzkrise in 2009 erreicht. Zum Vergleich: Im Fiskaljahr 2021 sprechen wir von 3,0 Billionen Dollar Einnahmen und 5,1 Billionen Dollar Ausgaben im Rahmen einer potenziellen Rezession mit einem Budget, das ohnehin schon völlig außer Kontrolle geraten ist.

Das Ganze ist völlig absurd und zeigt, dass es nur noch eine Möglichkeit gibt: die Finanzierung sämtlicher Defizite über die Notenpresse.

Die einzige "Lösung" ist stets die massive Ausweitungvon Kredit und Geldmenge. Null- und Negativzinsen sollen es für Regierungen extrem billig machen, noch mehr Schulden aufzunehmen und die Banken ermutigen, Kredite zugunsten der Regierung auszuweiten.

Achten Sie einfach auf Christine Lagarde und andere Zentralbanker, die nun die Regierungen drängen, ihre Finanzpolitik zu lockern, zusätzliche Schulden aufzunehmen und noch mehr Geld auszugeben.

Leider gibt es kein "Perpetuum Mobile" der Geldschöpfung und irgendjemand muss den Preis dafür zahlen. Doch wer zahlt diesen Preis?

Es ist der Lohnempfänger, Sparer und jeder andere, der Einlagen auf seiner Bank hält. Es sind Arbeitnehmer, denen die Zinserträge der Pensionsfonds vorenthalten werden, in die diese einzahlen.

Es sind auch diejenigen, denen in einer bizarren Auslegung der makroökonomischen Logik von den Zentralbankern gesagt wird, dass sie profitieren würden, wenn die Preise für Dinge des täglichen Bedarfs steigen.

Letztlich erleben wir einen gigantischen Raub durch die Politik der Notenbanken und Regierungen. Und Gold ist die ultimative Lösung, sich diesem Raub zu entziehen und sein Vermögen zu schützen!


© Uli Pfauntsch
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