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Centerra Gold - die Hürde noch erscheint zu groß!

04.11.2019  |  Christian Kämmerer
Das kanadische Minenunternehmen Centerra Gold konnte mit dem Einstieg in das Handelsjahr 2019 grandios überzeugen. Neben der verteidigten Aufwärtstrendlinie seit 2013, stürmte der Titel mit über 175% in der Spitze gen Norden. Im Bereich rund um 8,60 EUR wird jedoch deutlich, dass seit dem ersten Touch vom August, stetig die Abgabebereitschaft rund um dieses Kursniveau steigt. Mehr dazu im nachfolgenden Fazit.

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Quelle Charts: Tradesignal Web Edition


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Quelle Charts: StockCharts.com


Fazit:

Wie getitelt erscheint die Hürde momentan zu groß. Was allerdings nicht bedeutet, dass eben diese Hürde ewigen Bestand haben wird. Vielmehr ist zu erwarten, dass früher oder später ein klassischer Ausbruchsimpuls den Weg nach oben freisprengt und in der Folge eine Performance bis 9,80 EUR und vielmehr noch bis in den zweistelligen Bereich initiiert. Dies dient direkt schon einmal als Perspektive des Ausbruchs- bzw. Long-Szenarios. Denn wir im oben aufgeführten Langfristchart ersichtlich, darf bei dem Sprung in den zweistelligen Kursbereich auch mit einer Attacke auf die langfristige Abwärtstrendlinie im Bereich von 10,50 bis 11,00 EUR gerechnet werden.

Allerdings ist ein solches Niveau erst bei klarer Etablierung über dem Widerstand von 8,60 EUR sowie unter mittelf- bis langfristiger Betrachtung realistisch. Überhaupt muss sich die Aktie von der Schwäche der Vorwoche erst einmal erholen. Eine Stabilisierung über 7,00 EUR ist daher extrem wichtig, um auch den Aufwärtstrend seit Ende 2018 nicht zu gefährden.

Sollte es wider Erwarten doch zu einem Einbruch unter die Marke von 7,00 EUR kommen, so müsste man relativ zügig mit Anschlussverlusten bis zum Unterstützungsbereich von 6,25 bis 6,50 EUR rechnen. Hält dieses Unterstützungsband nicht, wäre im weiteren Verlauf ein Test der Marke von 5,50 EUR zu berücksichtigen.

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Quelle Charts: Tradesignal Web Edition


Long Szenario:

Aktuell arbeitet die Aktie bereits an der Relativierung der starken Abgaben aus der Vorwoche. Eine Stabilisierung über 7,00 EUR je Anteilsschein ist dabei enorm wichtig. Bullisch wird es überdies erst bei einem Ausbruch über 8,60 EUR. Oberhalb dessen darf man dann Zugewinne bis 9,80 EUR und dem folgend bis 10,50 EUR erwarten.


Short Szenario:

Sollte es nochmals zu einer größeren Verkaufswelle kommen, so gilt es das Niveau rund um die Aufwärtstrendlinie seit Ende 2018 als auch die Marke von 7,00 EUR im Auge zu behalten. Unterhalb von 7,00 EUR sollte man mit Anschlussverlusten bis mindestens zum Unterstützungsbereich von 6,25 bis 6,50 EUR kalkulieren.


© Christian Kämmerer
Head of German Speaking Markets
www.jfdbank.com



Offenlegung gemäß § 34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.


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