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BaFin stoppt Emittent von goldgedeckten Tokens

14.11.2019  |  Redaktion
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gab eine Unterlassungsanordnung an die Karatbit Foundation aus, sofort jegliches unautorisiertes Geschäft in Deutschland zu stoppen, so berichtet der Coin Telegraph. Angeblich habe die Karatbit Foundation den KaratGoldCoin (KBC) ohne eine notwendige Lizenz ausgegeben.

Karatbit beschreibt sich selbst als Anbieter eines auf Blockchain basierenden Zahlungssystems, das es den Nutzern erlaubt, Transaktionen mit Gold durchzuführen sowie Gold gegen Kryptowährung einzutauschen.

Um die Stabilität seiner Tokens zu garantieren, behauptet das Unternehmen, dass es einen Anteil an einer Goldmine in Madagaskar besitzen würde, die angeblich Gold im Wert von etwa 990 Millionen Dollar enthalten würde. Der Unternehmensgründer, Harald Seiz, sei jedoch nicht in der Lage gewesen, den anteiligen Besitz an der Goldmine nachzuweisen.

Laut Angaben der BaFin habe Karatbit unerlaubt Geschäft in Deutschland ohne die notwendige Lizenz betrieben. Trotz der Tatsache, dass die Unterlassungsanordnung sofort gültig ist, könnte sie noch immer einer richterlichen Nachprüfung unterliegen.


© Redaktion GoldSeiten.de



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