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Danske Bank bot Goldkauf während Geldwäscheskandal an

05.12.2019  |  Redaktion
Die Danske Bank bot Klienten die Chance, Goldbarren zu erwerben, während die Bank in ihren Geldwäscheskandal verwickelt war, so heißt es auf der Webseite Mondaq. Dokumente, die bis ins Jahr 2012 zurückreichen, zeigen, dass die Zweigstelle der Danske Bank in Estland ihren Kunden, die größtenteils russisch waren, Gold anbot.

Zu diesem Zeitpunkt war die Bank zwischen 2007 und 2015 in einen Geldwäschefall über geschätzte 200 Milliarden Euro involviert. Die Bank wird nun vom US-Justizministerium, dessen Börsenaufsichtsbehörde sowie Behörden in Dänemark, Estland und Frankreich überprüft.

In einem unabhängigen Bericht vom letzten Jahr, der von der Danske Bank veröffentlicht wurde, wurden die Geldwäscheprozesse der Bank als "deutlich unzureichend" und als Verstoß gegen die internationalen Standards bezeichnet. Ebenso erklärte die Bank, dass man von dem Problem seit 2014 bereits gewusst habe, jedoch weder Bankenbehörden in Estland oder Dänemark noch Investoren informiert habe.

Im April 2019 gab die dänische Geschäftsaufsichtsbehörde bekannt, dass man den Rechnungsprüfer der Danske Bank, Ernst & Young, angezeigt habe.


© Redaktion GoldSeiten.de



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