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Defla L - Die Wunderdaten

08.12.2019  |  Christian Vartian
Palladium bei 1880 USD je Unze ist zweifellos erfreulich,

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die Summe der Kapitalisierungen aus Aktien

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und Staatsanleihen

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ist aber genau so gesunken wie Silber

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daher ist die Deflation eindeutig wieder aktiv.

Der Handelskrieg zwischen den USA und China ist je nach Tweet unlösbar bis nach den Wahlen und dann wieder knapp vor Abschluß eines "Trades Phase 1".

Reale Unterfütterung zum Inhalt eines Trades Phase 1 gibt es keine. Und es fällt auch schwer, sich vorzustellen, wie eine solche aussehen könnte, außer China würde einen höheren Sojaverbrauch per Gesetz erzwingen.

Es passt einfach von den jeweiligen Wettbewerbsfähigkeiten wenn bei diesem Wechselkurs nicht.

Der USD ist zu teuer, um außerhalb des High Tech- und Bio Tech-Sektors eine Wettbewerbsfähigkeit der US-Industrie zuzulassen.

Einmalausgleich der Handelsbilanzen wäre möglich, dazu fliegt aber die notwendige Boeing 737 Max nicht. Militärgüter wären noch eine Möglichkeit, aber China will seine eigenen erzeugen und nicht von Importen abhängig sein. Schiffe wären auch möglich, nur produzieren die USA, da viel zu teuer, kaum mehr Schiffe ….

Also wird das wohl entweder nichts und/ oder die ewige Verlängerung geht weiter.

Nun zum Datenwunder:

Die US- Non-farm Private Payrolls kamen mit dem Jubelwert von 254K vs. 175K Erwartung herein. Kaum zu glauben …

Die Durchschnittslöhne stiegen dabei zwar, aber blieben hinter den Erwartungen zurück. (0,2% vs. 0,3% Erwartung).

Es wurde also das Silberpreisvernichtungsdatenset gereicht, denn das bedeutet:
  • super Wachstum
  • ohne Inflationsdruck
  • bei wenig steigenden Löhnen

→ aber woher kommt denn dann das Geld für das Super Wachstum her, wenn doch die Löhne gar nicht so stark steigen?

Aus dem Export angesichts von Handelskriegen kaum, kommt es aus einer erhöhten Haushaltsverschuldung?

Diese Daten wirken daher und durch ihren Trendbruch mit den letzten, vorangegangenen Datensets wie Ausreißer.

Es wird sich zwar durch die Beendigung der aktiven Deflationspolitik der FED ein Erholungseffekt einstellen, aber nicht so schnell, zumal die FED nur die Neuschadensstiftung einstellte, aber mitnichten den bereits verursachten Schaden repariert hat.

Wir machen uns zumindest auf Überraschungen gefaßt und glauben dem Heile Welt mitten im Kriege Film derzeit nicht.

Insbesondere unser sehr hoch notierendes Subportfolio B: Aktien wird jetzt sehr eng abgesichert.


© Mag. Christian Vartian
www.vartian-hardassetmacro.com



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