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Was wir damals sagten - Was wir jetzt sagen

14.12.2019  |  Michael J. Kosares
Artikel vom Januar 2019: Will 2019 be the year of the big breakout for gold?

Was wir damals sagten: "In jedem der letzten drei Jahre legte Gold einen starken Start hin, nur um im weiteren Jahresverlauf dann im Sande zu verlaufen. Wird 2019 das Jahr sein, in dem Gold endlich dieses Muster durchbricht? Viele Investoren, Fondsmanager und Analysten glauben, dass 2019 tatsächlich das Jahr werden könnte, in dem Gold die Fesseln durchbricht und sich nach oben bewegt."

Was wir jetzt sagen: Obgleich wir 2019 nicht als ein Breakout-Jahr klassifizieren würden, so hat Gold sicherlich die Fesseln abgeschüttelt. Deshalb war es bisher ein gutes Jahr. Per Handelsschluss am Freitag, den 6. Dezember 2019, ist Gold im Jahresvergleich um fast 13,8% gestiegen, selbst nachdem man den Selloff der letzten Woche einbezieht. Silber ist im Jahresvergleich um 13,7% gestiegen. Wenn sich die aktuellen Zunahmen bis zum Ende Dezember 2019 halten, dann wird dies das beste Jahr für Gold seit 2010 sein!

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Chart von St. Louis Federal Reserve [FRED]
Quelle: ICE Benchmark Administration (IBA)


Artikel vom Februar 2019: The $12 Trillion Federal Debt Bombshell

"Wer auf der Welt, oder in der weltweiten Finanzwelt, wird diesen großen Berg an Staatsanleihen kaufen?"

Was wir damals gesagt haben: "Das Rhinozeros im Raum könnte sehr wohl sein, wie die staatliche Regierung die Finanzierung der 12 Billionen Dollar Schulden angehen wird, auf die Beth Hammack von Goldman Sachs den Finanzminister zuvor aufmerksam machte und welche Rolle die Federal Reserve gedenkt, hier einzunehmen. China und Japan, die zwei größten Auslandsgläubiger Amerikas, haben sich vom Markt zurückgezogen und es gibt keine Sicherheit, dass sie zurückkehren werden. Das lässt inländische US-Privatinvestoren und finanzielle Institutionen, die klaffenden Lücken zu schließen haben, und die Federal Reserve mit einer neuen Runde quantitativer Lockerung zurück."

Was wir jetzt sagen: Einige nennen es "heimliche QE". Andere "QE Lite." Die Fed an sich möchte nicht zugeben, dass es eine neue Form der quantitativen Lockerung ist, doch die Zahlen sprechen für sich selbst. Seit September, so geht aus einer Studie von Bianco Research heraus, hat die Fed fast 324 Milliarden Dollar in das Geldsystem in Form von Übernacht-Repo-Liquidität einfließen lassen. Zusätzlich fügt sie weitere 60 Milliarden Dollar im Monat in direkten Käufen von Staatsanleihen von Geschäftsbanken hinzu. Diese Käufe werden bis zum zweiten Quartal 2020 fortgesetzt werden. Repo-Operationen der Fed finden statt und viele erwarten noch größere Zuflüsse, wenn Bestandsglattstellung zum Ende des Jahres ins Spiel kommt.

Die Staatsschulden wurden im November über die 23 Billionen Dollar gedrückt, wobei Haushaltsexperten warnen, dass wir eine anhaltende Zeitspanne von Defiziten betreten könnten, die jährlich 1 Billion Dollar übersteigen können. All das bringt uns zum Rhinozeros im Raum zurück, den Zentralbankmaßnahmen, um sich darum zu kümmern und die möglichen Auswirkungen auf die Finanzmärkte.

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Chart von Bianco Research


Artikel vom März 2019: Gold in The Age Of High-Speed Electronic Trading

Was wir damals sagten: "Weil Gold sich nicht auf die Performance einer anderen Partei verlässt, ist es von der Matrix ineinandergreifenden Gegenparteirisiken ausgeschlossen und nimmt eine einzigartige Stellung in der Finanzbilanz als Asset der letzten Instanz und letztlicher Wertvermittler ein.

Das ist der Grund, warum Nationalstaaten und Zentralbanken große Mengen davon in ihren eigenen Bilanzen halten und warum Fonds und Institutionen sich mehr und mehr darauf als Ausgleich gegen Handelsstrategien verlassen. Investoren haben Gold schon immer als verlässliche Absicherung gegen Inflation und Deflation angesehen. In den kommenden Jahren könnten sie es auch sehr wohl als effektive Absicherung gegen Computer geschaffenes Finanzchaos ansehen."


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