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Classic Minerals: Zunahme der Ressourcenunzen auf Lady Magdalene um 38%

18.12.2019  |  DGAP
Das Goldprojekt Forrestania wächst weiter im Rahmen der von Classic Minerals zusätzlich niedergebrachten neuen Bohrungen

Classic Minerals Ltd. (Classic oder das Unternehmen) (ASX-Cod: CLZ) gibt bekannt, dass eine kürzlich erfolgte Aktualisierung der Mineralressourcenschätzung von Lady Magdalene im Goldprojekt Forrestania (FGP) in Western Australia eine Erhöhung der enthaltenen Unzen Gold um 38 % erzielt hat. Die Lagerstätte Lady Magdalene umfasst 5,92 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von 1,32 g/t Gold für 251.350 Unzen.


Die wichtigsten Punkte:

- Die aktualisierte Mineralressourcenschätzung für Lady Magdalene hat die Ressource auf 5,92 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von 1,32 g/t Gold für 251.350 enthaltene Unzen erweitert.

- Die neue Schätzung berücksichtigt alle zusätzlichen Bohrungen, die Classic in den letzten zwei Jahren auf der Lagerstätte niedergebracht hat.

- Erweiterung der gesamten Mineralressource des Goldprojekts Forrestania (FGP) (zu 80 % im Besitz des Unternehmens) auf 6,18 Millionen Tonnen mit einem Gehalt von 1,36 g/t Gold für 270.100 Unzen, einschließlich der verbleibenden angezeigten und geschlussfolgerten Mineralressourcen in der höhergradigen Lagerstätte Lady Ada.

- Das Unternehmen führt derzeit eine Ressourcenaktualisierung für Lady Ada durch, um alle dort seit 2017 niedergebrachten Bohrungen einzubeziehen.

- Beide Lagerstätten können im Tagebauverfahren abgebaut werden, wobei der frühere Abbau 95.865 Tonnen mit 8,81 g/t Gold für 27.146 Unzen aus abgegrenzten höhergradigen Erzfällen in querschlägigen Scherzonen lieferte.

- Neueste technische Arbeiten von Classic und die aktualisierte Mineralressourcenschätzung für Lady Magdalene weisen auf die Möglichkeit hin, dass höhergradige Erzfälle mittels detaillierterer Infill-Bohrprogramme und Bohrprogramme zur Ressourcenabgrenzung identifiziert werden können.

- Das Unternehmen überprüft die neuen technischen Daten und die aktualisierte Mineralressourcenschätzung und schlägt eine aktualisierte Scoping-Studie für das kombinierte FGP vor.

- Die Lagerstätten haben hohe Goldausbringungsraten gezeigt mittels Gravitationsverfahren an nur durch Zerkleinerung aufschließbarem Golderz und sie enthalten keine schwer aufschließbaren Erzarten.

- Bestehende Mineralressourcen eignen sich potenziell für den konventionellen Tagebau.

- Minimierung der Kapitalkosten durch den Abschluss von Joint-Venture-Bergbau- und Aufbereitungsverträgen mit professionellen Bergbauunternehmen.

- Das Goldprojekt Forrestania befindet sich in einer der bekanntesten Regionen Australiens für den Abbau von Lithium, Nickel und Gold.

- Wertsteigerung durch frühzeitige Produktionsmöglichkeiten.

Classic besitzt 80 % der Goldabbaurechte für das FGP, das auch eine Restressource von 543.500 Tonnen mit einem Goldgehalt von 1,99 g/t für 34.950 Unzen in der Lagerstätte Lady Ada umfasst, die ungefähr 1 km südlich von Lady Magdalene liegt und in den gleichen geologischen Gesteinsabfolgen beherbergt ist.

Mit der jüngsten Aktualisierung der Mineralressource Lady Magdalene umfasst das FGP jetzt aktuelle Ressourcen von 6,18 Mio. Tonnen mit einem Goldgehalt von 1,36 g/t für 270.100 Unzen Gold. Die Ressourcen befinden sich unter einer bestehenden Tagebaugrube auf Lady Ada und den nicht abgebauten oberflächennahen Lagerstätten auf Lady Magdalene.

Das Projekt bietet eine Gelegenheit für den kurzfristigen Abbau und die Produktion. Die aktuellen Ressourcen werden in Übereinstimmung mit dem JORC-Code (2012) angegeben und mit einem niedrigeren Cut-off-Gehalt von 0,5 g/t Gold geschätzt.

Wenn ein höherer Cut-Off angewendet wird (1 g/t Gold), ist es möglich, höhergradige Erztaschen innerhalb der Mineralressource abzugrenzen, insbesondere auf Lady Ada, die zuvor mit einem durchschnittlichen Goldgehalt von 8,8 g/t abgebaut wurde. Classic konzentriert sich weiterhin auf die Abgrenzung dieser höhergradigen Zonen in beiden Lagerstätten, um möglicherweise einen frühzeitigen Cashflow zu generieren und die mit Bergbau, Transport und Lohnaufbereitung verbundenen Kosten zu decken.

Mit zunehmenden Entwicklungsarbeiten und der erforderlichen Einbeziehung namhafter Berater von Drittanbietern wird Classic sein Team mit Personal verstärken, das Erfahrungen aus dem Goldbergbau besitzt, um zu gewährleisten, dass das Unternehmen seinen Aktionären einen Mehrwert aus dem FGP bietet.

Als Teil des Due Diligence-Verfahrens wird Classic Berater beauftragen, eine Überprüfung der aktualisierten Mineralressourcen und der zugehörigen technischen Daten vorzunehmen, um eine aktualisierte Scoping-Studie am FGP durchzuführen. Classic ist zuversichtlich, dass die Pläne für ein Joint Venture zum Abbau und zur Aufbereitung von Erz in der ersten Hälfte des Jahres 2020 abgeschlossen sein werden.

Abbildungen, Tabellen und Anhänge in dieser Meldung können Sie in der originalen englischen Pressemitteilung ansehen.


Das Goldprojekt Forrestania (FGP)

Die FGP-Liegenschaften umfassen Bereiche des südlichen Teils des an Goldvorkommen reichen Archaean Southern Cross - Forrestania Greenstone Belt. Der Greenstone Belt (Grünsteingürtel) streicht nach Norden bis Nordwesten und hat eine Streichlänge von über 300 Kilometern von Carterton im Norden bis Hatters Hill im Süden.

Abbildung 1 in der originalen englischen Pressemitteilung zeigt: Karte des FGP

Das FGP umfasst zurzeit zwei große Lagerstätten, die sich etwa 120 km südlich von Southern Cross, WA und 17 km südwestlich der historischen Mine Bounty befinden (abgebaute/aktuelle Ressourcen von +2,0 Mio. Unzen Gold). Das Gebiet ist über historische Transportstraßen erreichbar, die von der gut unterhaltenen nicht asphaltierten Forrestania-Southern Cross Road abzweigen.

Die Lagerstätten des FGP-Gebiets kommen am nördlichen Ende des Forrestania Greenstone Belt, der der südliche Ausläufer des von Norden nach Süden streichenden Southern Cross Greenstone Belt ist. Dies ist ein 40 km breiter suprakrustaler Gürtel, der von archäischen Granitoid-/Gneisgesteinen begrenzt wird und in den weniger deformierte Granit-/Pegmatit-Komplexe eingedrungen sind. Diesen Gürtel kreuzen in östliche Richtung streichende proterozoische doleritähnliche Intrusionsgänge.

In den vergangenen Jahren wurden im gesamten Bezirk Forrestania Arbeiten von einer Reihe von Unternehmen durchgeführt, anfänglich für Nickellagerstätten und später für Lithiumlagerstätten. Die Entdeckung der Bounty-Lagerstätten durch Aztec Mining im Jahr 1986 unterstrich die Goldhöffigkeit und das Potenzial des Forrestania Greenstone Belt, und seitdem wurden viele Lagerstätten identifiziert.

Die FGP-Lagerstätten (früher bekannt als Blue Haze und Red Haze) wurden mittels der von Aztec Mining auf höffigen Landflächen durchgeführten Basisexploration entdeckt. Regionale Probenentnahmeprogramme mittels Schneckenbohrungen identifizierten Anomalien im FGP. Diese RAB-Bohrungen, die nur bis zur Nenntiefe niedergebracht wurden, hatten nur einen begrenzten Erfolg. Die Bohrlungen bestätigten jedoch die interpretierte Geologie, die aus regionalen Kartierungsprogrammen, boden- und luftgestützten Magnetik-Erkundungstraversen Aufklärungsdurchquerungen abgeleitet wurde.

Abbildung 2 in der originalen englischen Pressemitteilung zeigt: FGP und andere große Lagerstätten

Der Abbau in der Tagebaugrube Lady Ada (ehemals Blue Haze) begann am 5. Dezember 2002 und endete am 23. Mai 2003. Insgesamt wurden 95.865 Tonnen mit einem durchschnittlichen Gehalt von 8,81 g/t Au für 27.146 Unzen Gold abgebaut. Der Abbau wurde mittels konventioneller Tagebautechniken mit einer Abbauterrassenhöhe von 10 m im Oxidmaterial und einer Abbauterrassenhöhe von 20 m in der Zone mit frischem Gestein durchgeführt. In der letzten Grube wurde bis in eine Tiefe von ungefähr 60 m unter die Oberfläche abgebaut.

Vor Ort ist die primäre Goldvererzung in einer flach nach Osten einfallenden Quarz-Dolerit-Einheit beherbergt. Diese Einheit wird im Westen von Basalt mit hohem MgO-Gehalt und im Osten von ultramafischen Gesteinen mit niedrigem MgO-Gehalt begrenzt. Die sogenannte höhergradige Sapphire Shear Zone (Scherzone) streicht von WSW nach ONO und fällt mit ungefähr 25 - 35 nach Südosten ein. Sie beherbergt den größten Teil der Goldvererzung auf Lady Ada in Verbindung mit einer Reihe flacher liegender Scherzonen.

Diese flacher liegenden Scherzonen treten auf Lady Magdalene, etwa 1 km nördlich von Lady Ada, häufiger auf und produzieren mehrere Erzgänge (Lodes) innerhalb zahlreicher vererzter Domänen.

Die Goldvererzung ist mit Gangquarz in mäßig bis stark geschieferten Dolerit vergesellschaftet. Eine weitverbreitete mit der Vererzung in Zusammenhang stehende Kalk-Silikat-Alteration setzt sich aus Diopsid-Biotit-Quarz +/-Arsenkies +/-Pyrit zusammen. Die Sapphire Shear Zone besitzt im Allgemeinen eine vertikale Mächtigkeit von weniger als 3 m; an Scherungskreuzungen können die Mächtigkeiten der Vererzung jedoch bis zu 20 m (vertikal) betragen.

Laut Interpretation kommt auf Lady Ada eine signifikante deszendente Goldüberprägung vor, die auf Lady Magdalene vorhanden sein kann oder nicht.

Seit der Entdeckung von Lady Ada und Lady Magdalene wurde von verschiedenen Inhabern eine Menge wertvoller technischer und geologischer Arbeiten an der FGP durchgeführt, einschließlich mehrfacher Ressourcenschätzungen und Wiederholungen von Ressourcenmodellen, da die Kenntnis der Geologie zugenommen hat.

Wichtige historische Ressourcen- und Vorratsschätzungen wurden durchgeführt, einschließlich der von Forrestania Gold NL im Jahr 1999; Viceroy im Jahr 2000; Sons of Gwalia im Jahr 2002 und 2003; St Barbara Mines im Jahr 2007. Diese wurden jetzt durch verschiedene Bohrprogramme ergänzt und ersetzt, die von Classic im Zeitraum 2017-18 durchgeführt wurden, wodurch die aktualisierte Mineralressourcenschätzung für Lady Magdalene möglich wurde.

Das Unternehmen führt derzeit auch eine aktualisierte Mineralressourcenschätzung für die Lagerstätte Lady Ada durch, in die alle neuen Bohrungen einbezogen werden, die ab 2017 dort niedergebracht wurden.

Die aktuelle Mineralressource für das FGP nach Ende der Bergbauaktivitäten, die Lady Ada und Lady Magdalene umfasst, ist unten tabellarisch aufgeführt, mit zusätzlichen technischen Details zur aktualisierten Lagerstätte Lady Magdalene unten und in der JORC (2012) - Tabelle im Anhang 1 in der originalen englischen Pressemitteilung.


Anmerkungen zur Tabelle:

1. Die Mineralressource ist gemäß JORC, Ausgabe 2012, klassifiziert.
2. Der Stichtag für die Mineralressourcenschätzung ist der 17. Dezember 2019.
3. Die mineralische Ressource ist in den FGP-Liegenschaften beherbergt.
4. Die Schätzungen werden gerundet, um das derzeitige Vertrauen in diese Ressourcen widerzuspiegeln.
5. Die Mineralressource wird mit einem Cut-Off-Gehalt von 0,5 g/t Au angegeben.
6. Die Erschöpfung der Ressource durch den historischen Tagebau wurde in Betracht gezogen.

Die geplanten zukünftigen Aktivitäten von Classic werden sich auf Lady Ada und Lady Magdalene konzentrieren. In Bezug auf Lady Ada zeigt eine Untersuchung der vorwiegend nach Westen einfallenden Bohrlinien ein südöstliches Abtauchen der höhergradige Erzfälle, und laut Interpretation bleibt dieses System zurzeit in der Tiefe offen.

Die Vererzung auf Lady Ada befindet sich in der sogenannten Sapphire Shear Zone, die mindestens zwei Zonen mit übereinander angeordneten flach einfallenden Verwerfungen aufweist. Die Goldgehalte innerhalb der Scherzone sind variabel (typisch für in Scherzonen beherbergte Systeme) und kommen üblicherweise in 2 bis 3 m mächtigen Abschnitten vor, wobei die durchschnittlichen Gehalte häufig zwischen 5 und 15 g/t Gold liegen.

Die kürzlich von Classic auf Lady Ada niedergebrachten begrenzten Bohrungen werden in eine aktualisierte Mineralressourcenschätzung für diese Lagerstätte aufgenommen.

Die Goldvererzung auf Lady Magdalene ist in einer gescherten mafischen Gesteinsabfolge beherbergt. Die Vererzung ist fast über einen Kilometer lang und wird bis zu einer Falllänge von 400 m (240 m vertikale Tiefe) abgebohrt. Sie ist in der Regel über 3 bis 5 m mächtig (wahre Mächtigkeit) mit Gehalten zwischen 1 und 5 g/t Au (Spitzenwert von 31,1 g/t Gold über 1 m).

In dem Gebiet wurden in der Vergangenheit RAB- und RC-Bohrungen sowie Kernbohrungen niedergebracht. Ferner führte Forrestania Gold NL (Tochtergesellschaft der LionOre) von Mitte bis Ende 1999 Haufenlaugungstests und metallurgische Säulenlaugungstests durch. Die Goldvererzung streicht von Norden nach Süden und ist innerhalb der gleichen Wattle Rocks Dolerit-Einheit wie Lady Ada beherbergt, unterscheidet sich jedoch darin, dass sie mehrere, breite, subparallele niedriger-haltige Scherzonen aufweist.

Die jüngsten Bohrungen von Classic und Ressourcenschätzungen für Lady Magdalene scheinen darauf hinzudeuten, dass höhergradige Zonen die Lagerstätte zwar kreuzen, der aktuelle Bohrabstand (ca. 50 m in nördliche Richtung x 25 m in östliche Richtung) jedoch wahrscheinlich zu groß ist, um eine durchgehende detaillierte Darstellung dieser Erzfälle zu diesem Zeitpunkt zu ermöglichen.

Die Kernbohrung FWRD011 lieferte einen Abschnitt von 7,0 m mit 9,07 g/t Au (wahre Mächtigkeit), wobei sichtbares Gold weniger als 25 m unter der Oberfläche vorkam und ein Hinweis auf diese höhergradigen, querschlägigen, gescherten Abschnitte ist, die im Erzsystem auf Lady Magdalene vorkommen.

Insgesamt weist Lady Magdalene jedoch gelegentlich diskontinuierliche hochgradige Goldzonen auf und wird daher als niedrig-haltiges Goldsystem mit großer Tonnage angesehen.

Es besteht Spielraum für eine weitere signifikante Zunahme der Mineralressource hauptsächlich mittels Bohrungen auf den einfallenden Ausläufern. Aber die bekannten schmalen, höhergradigen Abschnitte, die näher an der Oberfläche liegen, sind nur unzureichend definiert.

Dies könnte etwas verbessert werden mittels eines umfangreichen Programms von Infill-RC-Bohrungen zur Ressourcenabgrenzung sowie mit ausgewählten Kernbohrungen, um die Orientierung der Goldvererzung in diesen interpretierten höhergradigen Zonen besser zu verstehen.

In Übereinstimmung mit den Vorschriften der ASX-Kotierungsregeln bieten die folgenden Informationen weitere technische Details der aktualisierten Mineralressource Lady Magdalene, wie in dieser Pressemitteilung besprochen:


Geologie und geologische Interpretation

Regionale Geologie

Die Lagerstätten Wattle Rocks kommen am nördlichen Ende des Forrestania Greenstone Belt vor. Das ist der südliche Ausläufer des von Norden nach Süden streichenden Southern Cross Greenstone Belt, eines 300 km langen, 40 km breiten suprakrustalen Gürtels, der von archäischen Granitoid-/Gneisgesteinen begrenzt wird und in den weniger deformierte Granit-/Pegmatit-Komplexe eingedrungen sind. Diesen Gürtel kreuzen in östliche Richtung streichende proterozoische doleritähnliche Intrusionsgänge.

Der Forrestania Greenstone Belt umfasst eine mächtige Anhäufung vulkanischer Gesteine, die von psammitischen/pelitischen Schiefern überlagert wird und eine große, regionale nach Norden abtauchende Synklinalstruktur bildet. Die Lagerstätten Wattle Rocks befinden sich am nordwestlichen Schenkel dieser Synklinale von regionaler Größe und ähneln anderen lateritischen/deszendenten Goldlagerstätten mit mittlerer Tonnage, die am westlichen Rand des Grünsteingürtels nach WNW bis NO streichen und flach nach Osten oder Südosten einfallen.


Geologie des Prospektionsgebietes

Die geologische Interpretation weist darauf hin, dass die allgemeine Stratigrafie Metasedimente, BIFs und Kieselschiefer im Osten der Liegenschaft umfasst, die im Westen eine ältere Abfolge metamorphosierter komatiitischer Basalte und Basalte mit hohem Magnesiumgehalt überlagert. Schwarzschiefer/Pelite treten in der gesamten Stratigrafie als kleine, eingebettete Einheiten auf, die sanft nach Osten einfallen (10-35 ) und von Norden nach Süden streichen und im äußersten Norden der Liegenschaft in eine NNW-Richtung umbiegen.

Eine archäische Quarz-Dolerit-Einheit (informell "Wattle Rocks Dolerite") befindet sich entlang eines Kontakts zwischen Basalt mit hohen MgO-Gehalten im Westen und Ultramafiten mit niedrigen MgO-Gehalten im Osten des Westteils der Liegenschaft. Die Quarz-Dolerit-Einheit ist das Wirtsgestein der Vererzung Lady Ada und Lady Magdalene. Stark magnetische proterozoische Dolerit-Intrusionsgänge queren die Stratigrafie in Ost-West-Richtung und verzweigen sich nach ONO, wobei sie den mittels Aeromagnetik interpretierten Richtungen der Verwerfungen folgen.

Eine Anzahl schmaler Scherzonen liegt subparallel zum flach einfallenden Metasediment-/Mafit-Kontakt innerhalb der Wirtsstratigraphie und werden als wichtige Stellen und Zufuhrkanäle für die beobachtete Goldvererzung interpretiert. Die Sapphire Shear Zone streicht ungefähr von WSW nach ONO, wobei sie mit etwa 25 nach Südosten einfällt und scheinbar alle Lithologien kreuzt.

Diese Scherzone und die damit in Zusammenhang stehenden Scherzonen beherbergen den Großteil der Goldvererzung auf Lady Ada. Es ist bekannt, dass ähnliche flach einfallende Scherzonen das Gebiet von Lady Magdalene durchqueren. Die Vererzung von Lady Ada und Lady Magdalene wird von ungefähr 8-12 m Flugsand und einem goldarmen Verwitterungsprofil von saprolitischen Tonen überlagert.

Tektonisch ist das Gebiet recht komplex und befindet sich in der Nähe des Schnittpunkts mehrerer größerer Störungszonen und Flexuren in der regionalen Stratigrafie in diesem Teil des Forrestania Greenstone Belt. Im gesamten Gebiet sind zahlreiche Scherzonen zu beobachten, insbesondere bei Veränderungen der Gesteinsstratigrafie, bei denen rheologische Unterschiede bestehen.

In der Quarz-Dolerit-Einheit sind schmale, gestapelte, flach einfallende Scherzonen zu erkennen, die möglicherweise darauf zurückzuführen sind, dass die jüngere Sedimentabfolge von Ost nach West über das mafische Paket geschoben wurde. Ein ähnliches Modell wird für Van Uden (10 km nördlich) vorhergesagt, wo sich vererzte Quarzgänge anscheinend durch die Wirtsgesteine (eisenhaltige Metasedimente) hindurch "schieben".


Probennahme- und Probenaufteilungstechniken

Alle für die Analyse bestimmten RC-Bohrproben wurden mit einem RC-Hammer generiert. Bei frühen Bohrungen ist jedoch nicht bekannt, ob es sich um ein Face-Sampling oder einen herkömmlichen Hammer handelte. Es wird angenommen, dass die Proben einen Zyklon am Bohrgerät und einen Riffelteiler durchlaufen haben, um eine Probe für die Analyse bereitzustellen. Aus der Mehrzahl der RC-Bohrungen wurden Sammelproben über eine Länge von 1 m entnommen.

Die Ausbringungsraten der historischen Bohrungen wurden nicht aufgezeichnet. Eine Sichtprüfung der Kunststoff-PVC-Probenbeutel im Gelände zeigt jedoch, dass die Ausbringungsraten wahrscheinlich gut waren. Die Ausbringungsraten der jüngsten RC-Bohrprogramme waren ausgezeichnet, da ein zusätzlicher Booster verwendet wurde, um die Proben trocken zu halten.

Die halbierten Kernbohrproben in verschiedenen Längen von bis zu einem Meter (bestimmt durch die Geologie) wurden von Normandy, Forrestania Gold NL und Classic Minerals verwendet. Die Bohrkerne der Kernbohrungen mit HQ-Durchmesser wurden in Meterabständen für die Analyse und zugehörige Bestimmung der spezifische Dichte sowie für metallurgische Testarbeiten beprobt. Alle Bohrkerne wurden nach der Kernmarkierung und vor der Probenahme digital fotografiert.

Neuere Kernbohrungen von Classic hatten einen NQ-Bohrkerndurchmesser.

Bei allen Mineralressourcenschätzungen wurden zusammengesetzte Ein-Meter-Bohrlochprobenpunkte (mit entsprechenden Top Cuts) verwendet.


Bohrtechniken

Die Lagerstätte wurde mit einer Kombination aus RAB- und RC-Bohrungen sowie Kernbohrungen abgebohrt. Alle RC-Bohrproben für die Analyse wurden mit einem RC-Hammer generiert. Bei frühen Bohrungen ist jedoch nicht bekannt, ob es sich um ein Face-Sampling oder einen herkömmlichen Hammer handelte. Es wird angenommen, dass die Proben einen Zyklon am Bohrgerät und einen Riffelteiler durchlaufen haben, um eine Probe für die Analyse bereitzustellen. Aus der Mehrzahl der RC-Bohrungen wurden Sammelproben über eine Länge von 1 m entnommen. Die Ausbringungsrate der neueren RC-Bohrprogramme wurde als "ausgezeichnet" berichtet, da ein zusätzlicher Booster verwendet wurde, um die Proben trocken zu halten.

Die Kernbohrungen wurden mit HQ- und NQ-Kerngewinnungsverfahren durchgeführt.


Zusammenstellung der Analysedaten

Die Untersuchung der Probenlängen aus den entsprechenden Bohrungen zeigte, dass in den untersuchten Zonen die Probenahme fast ausschließlich in Abständen von einem Meter durchgeführt wurde. Basierend darauf wurden im Abstand von einem Meter Sammelproben ausgewählt und deskriptive Statistiken berechnet. Dies zeigte, dass Ein-Meter-Sammelproben Datensätze mit relativ geringer Streuung generierten, was darauf hindeutete, dass die Verwendung größerer Sammelproben zum "Glätten" der Daten nicht erforderlich war.

Aus den Proben wurden Sammelproben erstellt, falls sie in den entsprechenden Bereich des interpretierten Drahtgittermodells der vererzten Domäne fielen. Sammelproben wurden für die Schätzung akzeptiert, wenn sie 75 % der Ziellänge oder 0,75 Meter überschritten. Bei der Überprüfung der Anzahl der "kurzen" Sammelproben für die Lagerstätte Lady Magdalene wurden insgesamt 31 Sammelproben identifiziert, die unter dem Grenzwert von 75 % (ca. 2 %) lagen. Diese kurzen Sammelproben wurden statistisch mit den akzeptierten Sammelproben für die entsprechenden Domänen verglichen, ohne dass eine Verzerrung beobachtet wurde.


Festlegung der Domänen

Die Ressourceninterpretation für Lady Magdalene wurde in Surpac mittels einer abschnittsweisen Vorgehensweise durchgeführt. Dabei wurden in regelmäßigen Abständen Strings entsprechend dem Bohrabstand über die Lagerstätte generiert und zu gültigen dreidimensionalen Drahtgittern zusammengefügt. Die Strings wurden unter Verwendung eines nominalen Cut-off-Gehalts von 0,5 g/t Au erzeugt. In einigen Bereichen wurden niedrigere Gehalte berücksichtigt, wenn dies die allgemeine Kontinuität der interpretierten Vererzung anerkannte.

Abbildung 3 in der originalen englischen Pressemitteilung zeigt: Längsschnittansicht der Drahtgittermodelle der Vererzung auf Lady Magdalene (Blickrichtung nach Westen im lokalen Koordinatennetz) - der gezeigte Gitterabstand beträgt 100 mN x 100 mRL.

Die 17 definierten Domänen wurden in Übereinstimmung mit den einzelnen Drahtgitterobjekten zugewiesen, die mittels der Interpretation generiert wurden. Da jedes dieser Objekte ein eigenständiger Körper war, war es sinnvoll, sie während des gesamten Schätzprozesses getrennt zu behandeln.

Die in Domänen unterteilten Drahtgittermodelle wurden dann verwendet, um die einzelnen Probendaten in der Datenbank zu kennzeichnen, wobei die jeweilige Domänen-Nummer in eine Abschnittstabelle eingetragen wurde. Diese markierten Daten wurden dann in Abständen von einem Meter im Bohrloch mit einer akzeptablen Mindestintervalllänge von 0,75 m zusammengesetzt. Anschließend wurden individuelle Domänenstatistiken für Lady Magdalene erstellt und wenn notwendig Top-Cuts vorgenommen.

Abbildung 1 in der originalen englischen Pressemitteilung zeigt: 3D-Schrägansicht der Drahtgittermodelle der Vererzung auf Lady Magdalene (mit Blickrichtung nach Nordnordost im lokalen Koordinatennetz) - der gezeigte Gitterabstand beträgt 200 mN x 200 mE x 200 mRL - ein deutliches Einfallen mit 25 bis 35 nach Osten im lokalen Koordinatennetz.


Materialarten und Rohdichte

Die im Rahmen der Ressourcenschätzung auf Lady Magdalene angewendeten Dichten wurden basierend auf den für das nahe gelegene Prospektionsgebiet Lady Ada berichteten historischen Werten zugewiesen. Sie sind durch eine Reihe von Verwitterungsflächen begrenzt, die die Topografie, die verfrachtete Alluvialüberdeckung, Saprolit, Saprock und frisches Material repräsentieren.


Ressourcenklassifizierung

Die Überprüfung der Bohrlochdatenbank identifizierte eine Reihe von Problembereichen. Diese waren zwar nicht unbedingt so signifikant, dass sie den Ausschluss der Daten insgesamt rechtfertigten, so haben sie jedoch Auswirkungen auf die Zuweisung des Ressourcenvertrauens. Wichtige Merkmale, die sich auf das Ressourcenvertrauen auswirken, lassen sich wie folgt zusammenfassen: die geringfügigen Abweichungen zwischen den in gedruckter Form vorliegenden Analyseergebnissen und den in den jeweiligen Datenbanken aufgeführten; Unsicherheit bezüglich der wahren Lage der Bohransatzpunkte; die Zuordnung von nominalen Höhenangaben zu den Daten der Bohransatzpunkte; das Fehlen einer detaillierten topografischen Oberfläche; uneinheitliche Bohrlochvermessungsverfahren und Fehlen von QAQC-Daten zur Analyse.

Auf dieser Grundlage wird die gesamte Mineralressource von Lady Magdalene derzeit als geschlussfolgert klassifiziert.


Probenanalyseverfahren

Alle Analysen vor den RC-Ressourcenbohrungen auf Lady Magdalene wurden scheinbar mittels der Brandprobe (normalerweise FA50-Methode - 50-g-Probenteilmenge) durchgeführt. Dieses Verfahren ergibt den Gesamtgoldgehalt unabhängig von metallurgischen Faktoren. Der Goldgehalt in den Proben aus den RC- und Kernbohrarbeiten wurden unter Verwendung einer Kombination der Königswasser-, Brandprobe- und Leachwell-Goldanalyseverfahren bestimmt.


Schätzmethodik

Die Ressource wurde unter Verwendung von gewöhnlichem Kriging geschätzt, nachdem ein Variogramm für die vererzte Hauptdomäne auf Lady Magdalene erfolgreich erhalten wurde. Diese Kriging-Parameter wurden dann für alle verbleibenden Domänen verwendet. In allen Fällen wurde eine Suchellipse verwendet. Nach einer Überprüfung der geostatistischen Daten für jede vererzte Domäne wurden Schätzungen für gedeckelte zusammengesetzte Daten durchgeführt. Es wurden mehrere Durchläufe mit Vielfachen des Bereichs durchgeführt, um eine vollständige Grundgesamtheit des Ressourcenblockmodells zu gewährleisten.


Cut-off-Gehalt

Die Mineralressource wird mit einem Cut-Off-Gehalt von 0,5 g/t Au berichtet, was für Lagerstätten dieser Art als sinnvoll erachtet wird und mit der ursprünglichen Domäne der Erzpolygone in Zusammenhang steht, die für die Goldvererzungszonen der Erzlagerstätte definiert wurden.


Modellvalidierung und Prüfung

Eine Reihe von Validierungsschritten wurde durchgeführt, um festzustellen, ob die Ressourcenschätzungen eine angemessene Annäherung an die Gehalte vor Ort bieten. Der erste dieser Schritte war der visuelle Vergleich des Blockmodells mit den Bohrungen, um festzustellen, dass höhere Blockgehalte im Allgemeinen mit höheren Analyseergebnissen und niedrigere Grade mit niedrigeren Analyseergebnissen in Zusammenhang standen. Diese Bewertung hat keine besonderen Probleme hervorgehoben.

Der zweite Schritt umfasste den Vergleich der durchschnittlichen Blockgehalte innerhalb eines Bereichs von "Intervallen" mit den durchschnittlichen zusammengesetzten Analysen innerhalb desselben Intervalls. Diese Intervalle wurden an variablen Schnitten erstellt, die auf den geschätzten Blockmodelldimensionen basieren. Die geschätzten Blockgehalte wurden dann in einem Diagramm gegen die rohen zusammengesetzten Mittelwerte, die Anzahl der Sammelproben und die in jeder der Schnitte enthaltenen Blockmodelltonnagen aufgetragen.

Mittels dieser Auswertung wurden keine offensichtlichen Probleme identifiziert, da der Gehalt des Blockmodells im Allgemeinen dem durchschnittlichen gedeckelten Gehalt der Sammelproben folgte, wenn auch mit niedrigeren Spitzenwerten und flacheren Tiefpunkten aufgrund des Glättungseffekts des Krigings. Wo es eine angemessene Abweichung zwischen dem Blockmodell und den Durchschnittsgehalten der Sammelproben gab, lag dies im Allgemeinen an einer begrenzten Anzahl von Sammelproben oder am Vorkommen lokaler Cluster höherer Analyseergebnisse.


Ergebnisse der Mineralressourcenschätzung

Die geschätzten Mineralressourcen für Lady Magdalene sind in der folgenden Tabelle dargestellt. Mineralressourcen, die keine Mineralvorräte sind, haben keine Wirtschaftlichkeit demonstriert. Die geschlussfolgerten Ressourcen wurden anhand von geologischen Anhaltspunkten und begrenzten Probenentnahmen geschätzt und müssen mit einem niedrigeren Vertrauensniveau als die erkundeten und angezeigten Ressourcen behandelt werden.

Tabelle 1 in der originalen englischen Pressemitteilung zeigt: Mineralressourcen von Lady Magdalene nach Klassifizierung (Cut-off-Gehalt 0,5 g/t)

In der folgenden Abbildung ist eine Tonnagekurve für Lady Magdalene dargestellt.

Abbildung 5 in der originalen englischen Pressemitteilung zeigt: Gehalt-Tonnage-Kurve von Lady Magdalene


Interpretation und Schlussfolgerungen

Bei der Überprüfung der verfügbaren Daten und der Erstellung der Mineralressourcenschätzungen für Lady Magdalene wurde eine Reihe von Bedenken festgestellt. Dies hängt hauptsächlich mit der Robustheit der Bohrdatenbanken zusammen, die für den Ressourcenschätzungsprozess bereitgestellt wurden.

Obwohl die identifizierten Abweichungen zwischen den verschiedenen untersuchten Datenquellen im Allgemeinen gering waren, gibt es einige Zweifel, welcher Datensatz letztendlich korrekt ist. Es ist nicht klar, ob dies darauf zurückzuführen ist, dass dem DMIRS "frühe" Datensätze gemäß der jährlichen Berichterstattungsrichtlinien zur Verfügung gestellt wurden oder ob sekundäre Korrekturen an Analyseergebnisse und Koordinaten vorgenommen wurden, die später nicht bereitgestellt wurden.

Eine eingeschränkte Abdeckung genauer topografischer Flächen im gesamten Projekt ist nicht ideal. Von besonderem Vorteil im Prospektionsgebiet Lady Magdalene ist jedoch, dass das Gelände bemerkenswert flach erscheint und die Höhenlagen der Bohransatzpunkte nur um wenige Meter über das gesamte Gebiet variieren.

Das Fehlen von QAQC-Analyseergebnissen in der Datenbank schließt eine Beurteilung der Genauigkeit und Präzision der berichteten Analyseergebnisse aus. Eine solche Situation ist bei historischen Projekten nicht ungewöhnlich, da QAQC-Daten häufig außerhalb der entsprechenden Bohrlochdatenbanken gespeichert und verwaltet werden. Unabhängig davon wirkt sich die Unfähigkeit, die analytischen Vergleichsdaten zu bewerten, auf das Vertrauensniveau der zugehörigen Ressourcen aus.

Für Lady Magdalene war die Anwendung der Bohrlochvermessung eher inkonsistent, da sogar die jüngsten RC-Bohrungen von Classic Minerals (MARC054 bis MARC068) nur mit nominalen oder geplanten Neigungswinkeln der Bohrungen und Azimuten aufgeführt wurden. Dies muss für alle vorhandenen offenen Bohrlöcher behoben werden, die im Gelände identifiziert werden können, und ist für alle zukünftigen Bohrungen in dem Prospektionsgebiet von entscheidender Bedeutung, insbesondere angesichts der relativ geringen Mächtigkeiten der Goldvererzung, die für die Ressourcenschätzung modelliert wird.

Die meisten Bohrungen auf Lady Magdalene werden auf einem Bohrraster von mindestens 50 m in nördlicher x 25 m in östlicher Richtung niedergebracht. Dieser Abstand sollte auf 25 m in nördlicher Richtung verringert werden, um das Vertrauen in die Kontinuität der hier modellierten zahlreichen Erzgänge zu stärken. Für alle diese neuen Bohrungen sollten zuvor strenge QAQC-Verfahren eingeführt werden, um das Vertrauen in die Analysedaten zu verbessern, die aus solchen Programmen stammen.

Der derzeitige relativ große Abstand der Nord-Süd-Bohrabschnitte könnte möglicherweise dazu führen, dass auf Lady Magdalene hochgradige, in Quarz beherbergte Scherzonen nicht angetroffen werden, da diese Scherzonen laut Interpretation von WSW nach ONO streichen.

In dieser Hinsicht sollten entschlossenere Kernbohrprogramme durchgeführt werden, um die Ausrichtung, Mächtigkeit und den Goldgehalt dieser schmalen, aber potenziell lukrativen Erzfälle zu entschlüsseln.

Darüber hinaus wird empfohlen, ein Programm mit Zwillingsbohrungen für kritische Bohrabschnitte durchzuführen, das auch mit den oben genannten strengen QAQC-Protokollen kombiniert werden sollte.

Durch den Ressourcenschätzprozess wurde das Fehlen detaillierter Dichtebeobachtungen im Prospektionsgebiet Lady Magdalene identifiziert. Die zugewiesenen Dichtewerte wurden an die historischen Werte angeglichen, und obwohl davon ausgegangen wird, dass sie mit typischen Goldlagerstätten in ähnlichen geologischen Milieus übereinstimmen, sind einige geringfügige Abweichungen zu erwarten. Solche Messungen ließen sich mit dem Immersionsverfahren an dafür geeigneten Bohrkernen relativ einfach durchführen.


Empfehlungen

Es wird empfohlen, eine Reihe von Aktivitäten im gesamten Prospektionsgebiet Lady Magdalene durchzuführen, um die Kenntnis über den Erzkörper und das Vertrauen in die jeweiligen berichteten Ressourcen zu verbessern. Eine detaillierte Überprüfung aller historischen Bohrungen und Probenahmen sowie Aufzeichnungen der Bohrmethoden, Probenentnahmemethoden, angewandte Analysetechniken und QAQC-Regime und Ergebnisse sollten vervollständigt werden.

Obwohl es unwahrscheinlich ist, dass die Details der historischen Bohrprogramme vollständig sind, wird die Sammlung der verfügbaren Informationen das Datenvertrauen verbessern.

Da das Prospektionsgebiet Lady Magdalene jetzt mit allen neuen Bohrinformationen aus den Jahren 2017-18 neu geschätzt wird, wird empfohlen, eine Reihe von Kontrollbohrungen mittels Verzwilligung bestehender Bohrungen in Schlüsselbereichen der Ressource durchzuführen. Dies wird ein Validierungsniveau für die in der Vergangenheit berichteten Analyseergebnisse ermöglichen, während alle im Rahmen dieses Prozesses niedergebrachten Kernbohrungen für die Bestimmung der Rohdichte verwendet werden könnten.

Ein umfassendes Programm mit Infill-Bohrungen, um das Ressourcengebiet auf einen Bohrabstand von 25 m in nördlicher Richtung und 25 m in östlicher Richtung zu reduzieren, wird dringend empfohlen, um die Interpretation der Kontinuität der Ressource zu verbessern.

Es scheint, dass auf Lady Magdalene einige höhergradige (aber relativ schmale) Golderzfälle vorkommen - wie es bei Lady Ada der Fall war -, wobei sich herausstellte, dass letztgenanntes Gebiet eine signifikante positive Minenabstimmung basierend auf dem Vorkommen dieser Erzfälle des "Bonanza"-Typs aufweist.

Während angenommen wurde, dass diese höhergradigen Zonen auch ein deszendentes Ereignis auf Lady Ada umfassen, das auch auf Lady Magdalene vorhanden sein kann oder nicht, so scheint es eine deutliche Abgrenzung der höhergradigen Analyseergebnisse zu geben, die in der Variografie von WSW nach ONO streichen. Die Variografie wurde für Lady Magdalene an mehreren separaten Erzgängen im Prospektionsgebiet durchgeführt.

Der aktuelle Bohrabstand ist noch zu weitständig, um diese "Erzfälle" mit Sicherheit abzugrenzen, und sogar die von Sons of Gwalia im Jahr 2002 auf Lady Ada an den gleichen Erzfällen (die sogenannte Sapphire Shear Zone) im Abstand von 10 m x 10 m niedergebrachten RC-Bohrungen zur Gehaltskontrolle führten dort nach der Erzaufbereitung noch zu einem beachtlich geringeren Erzvorrat und niedrigeren Goldgehalten.

Es war klar, dass die Erze einen signifikanten "nuggetähnlichen" Goldanteil aufwiesen, der auf Lady Magdalene repliziert werden konnte, obwohl das Erzsystem insgesamt einen niedrigeren durchschnittlichen Goldgehalt aufweist als auf Lady Ada.

Die Erfassung detaillierter topografischer Abbildungen im gesamten Projektgebiet wird auch zukünftige Explorationsarbeiten unterstützen und gleichzeitig eine genaue Referenz liefern, auf die sich die historischen Bohransatzpunkte beziehen könnten. Es sollten auch Anstrengungen unternommen werden, aktuelle Bohransatzpunkte zu lokalisieren und zu untersuchen, um die derzeit berichteten Bohransatzpunkte zu validieren.

In jedem offenen und identifizierbaren Bohrloch, das derzeit nicht untersucht wird, sollten ebenfalls Erkundungsarbeiten durchgeführt werden.


Erklärung der sachkundigen Person (Competent Persons Statement)

Die Information in dieser Pressemitteilung, die sich auf die Mineralressourcen von Lady Magdalene bezieht, basiert auf der von David Broomfield zusammengestellten Information und den Begleitunterlagen. David Broomfield ist eine sachkundige Person und ein Mitglied des Australasian Institute of Mining and Metallurgy (AusIMM). Herr Broomfield ist ein Associate Geologist bei Cadre Geology and Mining Pty Ltd und berät Classic Minerals Ltd. Herr Broomfield verfügt über ausreichendes Wissen und Erfahrung über diesen hier vorliegenden Vererzungs- und Lagerstättentyp. Seine Tätigkeiten qualifizieren ihn als sachkundige Person gemäß den Regeln der Fassung aus dem Jahr 2012 des "Australasian Code for Reporting of Exploration Results, Mineral Resources and Ore Reserves". Herr Broomfield stimmt den hier gegebenen Informationen in der jeweiligen Form und im jeweiligen Kontext zu.

Die Information in dieser Pressemitteilung, die sich auf die Mineralressourcen von Lady Ada bezieht, basiert auf der von Edward S.K. Fry zusammengestellten Information und den Begleitunterlagen. Edward S.K. Fry ist eine sachkundige Person und ein Mitglied des Australasian Institute of Mining and Metallurgy (AusIMM). Herr Fry ist ein beratender Explorationsgeologe bei BGM Investments Pty Ltd und berät Classic Minerals Ltd. Herr Fry verfügt über ausreichendes Wissen und Erfahrung über diesen hier vorliegenden Vererzungs- und Lagerstättentyp. Seine Tätigkeiten qualifizieren ihn als sachkundige Person gemäß den Regeln der Fassung aus dem Jahr 2012 des "Australasian Code for Reporting of Exploration Results, Mineral Resources and Ore Reserves". Herr Fry stimmt den hier gegebenen Informationen in der jeweiligen Form und im jeweiligen Kontext zu.

Die Information in dieser Pressemitteilung, die sich auf die Explorationsergebnisse bezieht, basiert auf der von Dean Goodwin zusammengestellten Information und den Begleitunterlagen, die sie angemessen repräsentiert. Dean Goodwin ist eine sachkundige Person und ein Mitglied des Australasian Institute of Mining and Metallurgy. Herr Goodwin ist Managing Director von Classic Minerals Ltd.. Herr Goodwin verfügt über ausreichendes Wissen und Erfahrung über diesen hier vorliegenden Vererzungs- und Lagerstättentyp. Seine Tätigkeiten qualifizieren ihn als sachkundige Person gemäß den Regeln der Fassung aus dem Jahr 2012 des "Australasian Code for Reporting of Exploration Results, Mineral Resources and Ore Reserves". Herr Goodwin stimmt den hier gegebenen Informationen in der jeweiligen Form und im jeweiligen Kontext zu.


Im Namen des Board of Directors

Classic Minerals Ltd.
Dean Goodwin, CEO



Classic Minerals Ltd.
71 Furniss Road, Landsdale WA 6065
Tel. +61-8-6305 0221
www.classicminerals.com.au
contact@classicminerals.com.au

Im deutschsprachigen Raum:
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Fleischmannstraße 15, 73728 Esslingen am Neckar
Tel. +49-711-82 09 72 11
Fax +49-711-82 09 72 15
office@axino.de
www.axino.de



Dies ist eine Übersetzung der ursprünglichen englischen Pressemitteilung. Nur die ursprüngliche englische Pressemitteilung ist verbindlich. Eine Haftung für die Richtigkeit der Übersetzung wird ausgeschlossen.
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