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Gold und Silber brechen Abwärtstrends

25.12.2019  |  Markus Blaschzok
Es war der 23. Dezember 1913, einen Tag vor Weihnachten, während fast alle US-Abgeordneten bereits im Urlaub waren, als korrupte Politiker gegen die amerikanische Bevölkerung und die US-Verfassung putschten. Damals reichte die einfache Mehrheit der anwesenden Abgeordneten aus, um Gesetze zu verabschieden.

(Bei uns bekannt durch Claudia Roths "Wir sind der Meinung, dass die Beschlussfähigkeit gegeben ist.") Mit 43 zu 25 Stimmen wurde der "Federal Reserve Act" verabschiedet, was die Geburtsstunde der US-Notenbank war. Seither operiert die FED außerhalb des Machtbereichs der US-Regierung, druckt Geld, manipuliert die Kreditvergabe und die Zinsen mit dem Ziel der Umverteilung des Wohlstands von der Bevölkerung an den Staat und seine Günstlinge.

Durch die Federal Reserve kann jegliche Staatsfinanzierung über die Druckerpresse finanziert werden und der Staat immer weiter in der freien Gesellschaft wie ein Krebsgeschwür wuchern. Letzte Woche hatte die US-Regierung ein 1,4 Billionen Ausgabenpaket verabschiedet, um einen erneuten Regierungsstillstand zur Weihnachtszeit abzuwenden. Damit wird die US-Verschuldung auf neue Rekordhöhen ansteigen (Aktuell 23,1 Billionen US-Dollar).

Die Federal Reserve pumpt unterdessen hunderte Milliarden Dollar in den Repomarkt, um einen Anstieg der Zinsen zu verhindern. Als die FED mit ihren Injektionen im September begann, sollten diese vorübergehend sein und nun laufen sie bereits seit drei Monaten und sollen bis Mitte nächsten Jahres fortgeführt werden. Der Goldpreis bleibt in einem derartigen Umfeld, das die Kaufkraft der Fiat-Währungen aushöhlt, fundamental gut unterstützt.

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Die Bilanz der US-Notenbank stieg in den letzten zwei Wochen wieder dramatisch an


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Die Bilanzsumme wächst aktuell so stark wie bei den letzten QE-Programmen


Vor einem Jahr erreichte der US-Aktienmarkt anhand des Dow Jones mit 21.792 Punkten an Heiligabend sein Crashtief, nach einem Einbruch um über 23% binnen dreier Monate.

Am 23. Dezember hatte der ehemalige Goldman Sachs Mann und amtierende Finanzminister der USA, Steven Mnuchin, die Vorstände der sechs größten Banken angerufen, nachdem der Dow Jones im Dezember um 15% gecrasht war. Mnuchin, der sich vorgenommen hatte das Blutbad am Aktienmarkt zu beenden, trat auf die Bildfläche und versicherte, dass die Banken liquide wären, Kredite vergeben könnten und die Märkte ordentlich funktionieren würden. Dann folgte eine Aussage, worauf die Märkte sofort eine Trendwende einleiteten und wieder rasant zu steigen begannen.

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Wahrscheinliche Eingriffe des PPT in den Aktienmarkt


Mnuchin kündigte Gespräche mit der "Working Group on Financial Markets" des US-Präsidenten an, deren Vorsitz er leiten werde, um koordinierte Anstrengungen zu diskutieren, damit normale Marktoperationen sichergestellt würden. Die "President’s Working Group on Financial Markets" oder umgangssprachlich auch "Plunge Protection Team" (PPT) genannt, wurde mit der Executive Order 12631 am 18. März 1988 von Präsident Ronald Reagan geschaffen.


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