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Goldpreis steigt auf 6-Jahreshoch - starker Start in das neue Jahr!

06.01.2020  |  Markus Blaschzok
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Seit Weihnachten steigt der Goldpreis unaufhörlich an und gewann durch den Iran-Konflikt an Momentum


Die Frage ist, ob nach der historisch starken Rallye des vergangenen Jahres die nächste Rallye bereits gestartet ist oder ob hier die Oberseite einer längerfristigen Handelsspanne angelaufen wurde oder gar ein mittelfristiges Doppeltop ausgebildet wird? In den letzten Jahren wären wir uns, aufgrund des immer noch historisch bullischen Sentiments (Stimmung unter den Investoren), ganz sicher gewesen, dass ein Anstieg über 1.550 $ bis zu den US-Wahlen unwahrscheinlich ist.

Doch angesichts der extremen Eingriffe am Repomarkt durch das neue Tarn-QE-Programm der US-Notenbank, sowie dem offiziellen QE-Programm der EZB, gepaart mit Trumps Handelskrieg am Vorabend einer neuen weltweiten Rezession, wäre auch ein schnellerer und sofortiger Preisanstieg nicht auszuschließen.

Fakt ist, dass aufgrund der genannten Faktoren der Goldpreis langfristig stark ansteigen wird, weshalb es für den langfristig agierenden Investor auf Sicht mehrerer Jahre bis zu einer Dekade relativ unwichtig ist, ob Gold noch einmal korrigieren wird oder nicht. Bestenfalls zum besseren Timing der nächsten langfristigen Käufe ist diese Information interessant, doch in Gold muss man in der kommenden Hochinflationsdekade investiert sein!

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Die Notenbanken drucken seit 2019 wieder jede Menge Fiat-Money und weiten ihre Bilanzen aus


Folgender Chart zeigt, dass der Goldpreis in Relation zur Ausweitung der Geldmenge historisch günstig ist. Die Preisanstiege wurden durch die Ausweitung der Geldmenge wieder wett gemacht. Der Goldpreis müsste vom aktuellen Preisniveau aus um das Zehnfache ansteigen, um das ähnliche reale Preishoch des Jahres 1980 zur Geldmenge zu erreichen.

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Im Vergleich zur Geldmengenausweitung ist der Goldpreis weiterhin historisch niedrig!


Wenn Gold schon günstig ist, dann ist es Silber doppelt und dreifach. Silber ist mit einem Ratio von aktuell 86 historisch günstig zum Gold. Nur einmal in der Geschichte war das Ratio höher, was bedeutet, dass Silber kein höheres Risiko trägt als Gold. Dafür hat Silber das dreifache Potenzial, wenn das Ratio wieder in den Bereich von 30 fallen sollte. Silber ist daher gerade für kleinere Portfolios interessant, wenn man sich gegen eine Hochinflationsphase absichern will und nicht so viel Geld auf der hohen Kante hat.

Bei Platin ist es aufgrund des historisch niedrigen Ratios von 0,51 ähnlich wie beim Silber - die Risiken sind langfristig gering und die Chancen dafür umso größer. Der smarte Investor, der von der Stagflation profitieren will, nutzt daher die Gunst der Stunde und setzt auch im kommenden Jahr weiter auf diese unterbewertete Anlageklasse und insbesondere auf Gold, Silber und auch zu einem kleinen Teil auf Platin.


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