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Amerika bleibt Land der Möglichkeiten - Für den Rest gibt es Gold

11.01.2020  |  Frank Holmes
Im Jahr 1967 erreichte eine Frau, die damals als Svetlana Alliuyeva bekannt war, New York via Flugzeug. Augenblicke, nachdem sie gelandet war, hielt sie eine Pressekonferenz während der sie ihre sowjetische Staatsbürgerschaft aufgab und das Land selbst als "zutiefst korrupt" bezeichnete. Sie verbrannte ihren sowjetischen Pass und nannte ihren Vater - der ein Jahrzehnt zuvor in Russland gestorben war - "ein moralisches und seelisches Monster."

Ihr Vater war Joseph Stalin, der ehemalige Diktator der UdSSR.

Wenn Sie zu dieser Zeit noch nicht anwesend waren, so ist zu erwähnen, dass Svetlanas Flug in die USA eine große Sache war. Im Jahr 1978 wurde Lana Peters, wie sie sich unbenannt hatte, eine US-Bürgerin, nachdem sie erneut heiratete. Sie verdiente Millionen durch ihre Autobiografie - etwas, was kategorisch unerreichbar in ihrem kommunistischen Heimatland war.

Im Jahr 1991 konnte sie den Fall der Regierung miterleben, über die ihr Vater einst die ultimative Autorität besaß. Fast genau 20 Jahre später starb Lana Peters in Wisconsin.

Auch wenn Lanas Geschichte deutlich komplizierter war, als ich sie darstelle, so denke ich, dass sich viele Amerikaner an sie erinnern und zu Herzen nehmen sollten. Sie floh vor dem kommunistischen Regime ihres Vaters, um ein besseres Leben zu haben und das hat sie in den USA gefunden.


Kommunismus & Sozialismus erhalten zunehmend Befürwortung von amerikanischen Millenials

Ich teile dies nun mit Ihnen, da es nun fast 30 Jahre her ist, dass die UdSSR zusammengebrochen ist und die Lektionen der Vergangenheit scheinen nicht in einigen jungen Amerikanern nachzuhallen.

Brauchen Sie Beweise? Vier Jahre lang befragte nun die Victims of Communism Memorial Foundation - eine in Washington D.C. basierte gemeinnützige Organisation - Amerikaner über ihre Meinung bezüglich Kommunismus und Sozialismus. In der letzten Umfrage fand man heraus, dass die Befürwortung des Kommunismus der Millenials zwischen 2018 und 2019 um unglaubliche 36% stieg.

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Zudem meinte fast ein Dreiviertel der Millenials - diejenigen zwischen 23 und 38 Jahren - dass sie in den kommenden Wahlen "wahrscheinlich" für einen sozialistisch denkenden Politiker stimmen würden. Die Hälfte davon meinte "recht wahrscheinlich", während sogar 20% "extrem wahrscheinlich" einen sozialpolitischen Kandidaten vom Schlage eines Bernie Sanders oder einer Alexandria Ocasio-Cortez (AOC) unterstützen würden.

Das sollte uns alle alarmieren.

Es bedeutet, dass junge Amerikaner sich nicht so fühlen, als würde ihnen der Kapitalismus zum Vorteil gereichen. Und zudem bedeutet das auch, dass wir als Gesellschaft nicht genug tun, um unsere Bürger über das heikle Dilemma zu informieren, das sich kollektivistisches Denken schimpft sowie Kommunismus und Sozialismus umfasst.



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