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Nicht-Prognosen für 2020

28.01.2020  |  Gary E. Christenson
In der roten Ecke: Unbezahlbare Schulden drohen die US-Wirtschaft, die Aktien- und Anleihemärkte sowie Main-Street-Amerikaner zu erdrücken.

In der grünen Ecke: Die Macht der Fed könnte die Wirtschaft, die Aktien- und Anleihemärkte sowie die Banken der Wall Street retten.


Rot oder Grün? Wer gewinnt?

Können eine Billion oder sogar fünf Billionen Dollar zusätzlicher QE oder "Nicht-QE" Aktien- und Anleihemärkte vor ihrem überkauften, überbewerten Blasenzustand retten? Wird massive QE Inflation oder Hyperinflation mit sich bringen? Kann die Währungsdruckerei der Fed eine Rezession aufschieben und Trump wiederwählen? Werden diese erschaffenen Währungseinheiten die amerikanischen Wähler davon abhalten, Sozialisten zu wählen, die... oh, vergessen wir das...


Nicht-Prognosen für 2020!

Anstatt in Teeblättern zu lesen und Möglichkeiten für 2020 zu bestimmen, lassen Sie uns einen Blick darauf werfen, was wir wissen, was in der Vergangenheit funktioniert hat und was sich fortsetzen wird...

- Schulden: Das ist ein "Selbstläufer." Schulden werden zunehmen. Werfen Sie einen Blick auf die gesamten Kreditmarktschulden der St. Louis Fed der letzten 60 Jahre in 4-Jahres-Durchschnitten - auf, auf und davon in einer exponentiellen Flugbahn. Die Schuldenerschaffung ging nach der Finanzkrise zurück, doch Gesamtschulden von 100 Billionen Dollar sind in Sicht. Mehr Währungseinheiten in Zirkulation bedeuten, dass man mit jeder von ihnen weniger kaufen kann. Wertverlust ist selbstverständlich.

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- Aktienmärkte: Die Aktienkurse werden fallen, nachdem sie 10+ Jahre gestiegen sind. Der Rückgang könnte im ersten Quartal 2020 stattfinden oder bis nach die Wahl im November aufgeschoben werden. Dollar kaufen weniger und die Fed macht Schulden billig. Unternehmen kaufen ihre Aktien mit niedrigverzinsten Schulden zurück und heben den Aktienmarkt an. Die japanische Zentralbank kauft japanische Aktien, Anleihen und ETFs. Die schweizer Zentralbank druckt Franken, kauft Dollar und verwendet diese, um Apple, Microsoft und andere Aktien zu kaufen. Diese Aktienkurse steigen auf nicht nachhaltige Niveaus. Siehe unten. Aktien werden durch QE und zunehmende Schulden nach oben gedrückt, bis sie nicht länger steigen können. Bleiben Sie dran.

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- Gold: Der Goldpreis wird steigen, während Dollar an Wert verlieren. Das Rekordhoch der US-Aktienindices fand bisher am 2. Januar 2020 statt. Das Goldhoch fand 2011 statt. Die Flut kehrt sich um. Zentralbanken drücken Goldpreise, damit die Leute nicht realisieren, wie stark das Bankenkartell die Währungseinheiten entwertet hat. Zentralbanken (nicht die Fed) kaufen Gold, weil sie dessen Wert verstehen, auch wenn sie das Gegenteil behaupten. Man flüchtet nicht einfach so mit argentinischen Pesos oder Simbabwe-Dollar im Gepäck aus einem Land. Flüchtige nehmen Gold mit!

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