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Goldman Sachs: Bullische Einschätzung zu Gold

14.02.2020  |  Redaktion
In der Sendung "Bloomberg Commodities Edge" sprach Alix Steel jüngst mit Jeff Currie, Chef des Bereichs Commodities Research bei Goldman Sachs. Im Interview erklärt Currie, warum die Großbank aktuell eine bullische Einschätzung zu Gold vertritt.

Der Experte nennt ein dreimonatiges Kursziel von 1.600 USD für das gelbe Metall und nennt drei Gründe für eine positive Entwicklung der Goldpreise:

1. Geopolitische Risiken, am aktuellsten das Corona-Virus. Die Auswirkungen auf den Goldpreis seien bisher noch nicht so stark erkennbar, da die traditionell goldaffinen Chinesen in der Krisenlage aus Angst vor Ansteckung wenig Goldschmuck im Einzelhandel kaufen.

2. "Dedollarisation." Hierbei handelt es sich um einen Prozess, in welchem der US-Dollar als Währung in gewissen Bereichen ersetzt werden soll. Als Beispiel nennt Currie die Entwicklung bei den Zentralbanken, welche für ihre Währungsreserve zuletzt verstärkt Gold kauften.

3. Überschüssige Ersparnisse. Im Umfeld extrem niedriger Zinsen seien Sparer eher gewillt in ein Asset wie Gold zu investieren.





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