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Gold steigt Allzeithoch - COVID-19 in Norditalien

24.02.2020  |  Markus Blaschzok
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Industriemetalle werden in einer Rezession erst tendenziell fallen - Gold und auch das Silber werden hingegen relativ schnell von steigender Investmentnachfrage profitieren


Analyse zu Silber: Wird Silber dem Goldpreis in Bälde folgen?

Terminmarkt: Manipulation und erhöhte Investmentnachfrage

Die Netto-Shortposition der Big 4 erhöhte sich von 58 auf 65 Tage der Weltproduktion und die der Big 8 erhöhte sich von 97 auf 100 Tage der Weltproduktion. Der Preis erhöhte sich zur Vorwoche um 54 US-Cent und der CoT-Index fiel um sechs Punkte, was in Gesamtbetrachtung mit der Ausweitung der Netto-Shortposition bei den großen Händlern für eine relative Stärke bei den großen Händlern spricht. Die Spekulanten halten weiterhin ein 2,5 Jahreshoch mit einer Netto-Longposition in Höhe von 100 Tsd. Kontrakten.

Silber folgte dem Goldpreis in dieser Woche und konnte dabei auch den Abwärtstrend überwinden. Dennoch ist dieser Anstieg der Spekulation geschuldet. Eine Rezession bzw. ein deflationärer Schock durch eine weltweite Pandemie würden den Silberpreis kurzfristig unter Druck bringen, ähnlich der Wirtschaftskrise von 2008. Die Manipulation wurde in den vergangenen Wochen nicht reduziert, sondern zuletzt noch einmal deutlich ausgeweitet.

Ohne das Virus wäre Silber bei diesen CoT-Daten und der relativen Schwäche noch einmal deutlich gefallen und die Manipulatoren hätten sich eindecken können. Jetzt muss man von Oben scheinbar kurzfristig gegenhalten, denn die Spekulanten kaufen nach dem neuerlichen Anstieg des Goldpreises auch Silber in der Hoffnung, dass es mindestens Schritt halten oder gar den Goldpreis outperformen wird.

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Zuletzt war der Markt Anfang 2017 so bullisch für den Silberpreis


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Die einfache Darstellung zeigt an der roten Färbung, dass die Spekulanten eine historisch hohe Netto-Longposition halten
Weitere CoT-Charts zu insgesamt 37 Futures finden Sie wöchentlich aktualisiert auf www.blaschzokresearch.de


Eine Gefahr für einen Anstieg des Silberpreises stellen die großen Lagerbestände JP Morgans an der COMEX für Silber dar. Diese belaufen sich mittlerweile auf über 160 Millionen Unzen. Es ist anzunehmen, dass diese Bestände sukzessive in steigende Preise hinein verkauft werden, diametral gegensätzlich zu dem Aufbau der Bestände in fallende Preise hinein. Dies könnte dazu führen, dass es nicht so schnell zu einem Engpass am physischen Markt kommen wird.


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