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Gold steigt Allzeithoch - COVID-19 in Norditalien

24.02.2020  |  Markus Blaschzok
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JP Morgan hält über 160 Millionen Unzen in seinem Lagerhaus an der COMEX


Langfristig sind wir extrem bullisch, doch kurzfristig sind wir skeptisch, da es zu viele Risiken seitens eines Nachfrageeinbruchs in einer Rezession gibt, wobei die viele Spekulanten ohnehin extrem long positioniert sind. Das Coronavirus ändert nicht nur die Investmentnachfrage im Silber, sondern auch die Industrienachfrage, die diametral gegensätzlich einbrechen dürfte. Das Coronavirus bleibt im Augenblick eine unbekannte Variable, die wir schwer einschätzen können und genau beobachten müssen. Silber wird zwischen zwei unterschiedlichen Kräften hin- und hergezerrt. Wenn man charttechnische Signale annimmt, dann muss man immer konsequent Stopps setzen!

Der Chart in Euro zeigt den Bruch des langfristigen Abwärtstrends im letzten Jahr. Seit diesem Kaufsignal konnte Silber stark ansteigen. Das Coronavirus wird zu neuer Investmentnachfrage führen und könnte den Silberpreis weiter nach oben hieven. Silber in US-Dollar muss erst den Widerstandsbereich bei 20 $ überwinden, bevor neues Potenzial frei wird. Gelingt dies jedoch, dann dürfte ein schneller Preisanstieg auf 26 $ je Feinunze erfolgen.

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Der langfristige Abwärtstrend beim Silber in Euro wurde letztes Jahr bereits gebrochen


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Silber in US-Dollar befindet sich noch in der Bodenbildung - erst über dem Widerstand bei 20$ kommt zusätzlicher Kaufdruck auf


Im Tageschart sieht man, wie sich Silber langsam nach oben kämpft. Der Anstieg im letzten Jahr erfolgte relativ spät, nachdem der Goldpreis bereits massiv angestiegen war. Silber könnte nun wieder erst dann mit einer zeitlichen Verzögerung reagieren, wenn die Investmentnachfrage bereits stark zugenommen hat und zu einem kurzzeitig physischen Defizit führt.

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Silber kann dem Goldpreis nicht folgen, doch kämpft es sich Stück um Stück nach oben


Im Kurzfristchart sehen wir noch einmal den Ausbruch aus dem kurzfristigen Abwärtstrend vor einer Woche, der gleichzeitig mit dem Ausbruch aus der Wimpel-Formation beim Gold erfolgte. Ich wies meine Premium-Abonnenten darauf hin und schrieb, dass man dieses charttechnische Kaufsignal aufgrund der einmaligen Situation mit dem Coronavirus annehmen dürfe. Kurzfristig ist Silber nun Long und der Stop Loss liegt auf dem Ausbruchsniveau bei 17,85 $. Seit dem Bruch des Abwärtstrends ist der Silberpreis bereits einen US-Dollar angestiegen.

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Vor über einer Woche gab es mit dem Bruch des Abwärtstrends ein Kaufsignal, das man aufgrund der Virus-Lage annehmen durfte


© Markus Blaschzok
Dipl. Betriebswirt (FH), CFTe
Chefanalyst GoldSilberShop.de / VSP AG
BlaschzokResearch
GoldSilberShop.de

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