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Könnte Asien eine zukünftige Wirtschaftserholung zerstören?

02.04.2020  |  Chris Vermeulen
Mit Gedanken zur Zukunft glaubt unser Rechercheteam, dass China/Asien das nächste schwarze Loch der Weltwirtschaft werden könnte. China veröffentlichte kürzlich die Daten zum Einkaufsmanagerindex für März, der er sich bei 52,0 befand - was moderate Expansion im chinesischen Produktionssektor zeigt. Die Zahl für Februar betrug 35,7. Wir glauben, dass China etwas Stärke in ihrer wahrgenommenen Wirtschaftserholung zeigen möchte und dass diese EMI-Zahlen "zu diesem Zwecke angepasst wurden."

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Wir glauben, dass die echten wirtschaftlichen Auswirkungen auf China/Asien in den nächsten 3 bis 6+ Monate anhalten werden, während die historische Reichtumsexpansion und exportierten Auslandsinvestitionen reicher Chinesen weiterhin kontrahieren. Ähnlich dem, was in den USA geschah, als die japanische Wirtschaft in den 1990er Jahren kontrahierte - während vermögensbildende Vorgänge kollabierten, liquidierten diese ausländischen Investoren plötzlich ihre Assets, um ihre "Heimatvermögenswerte" zu schützen.

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Während sich das Virus-Ereignis weiterhin fortsetzt, werden Daten der weltweiten Nationen rasch jegliche Außenfaktoren und Datenpunkte im Zusammenhang mit China/Asien identifizieren. Die chinesischen Wirtschaftsdaten haben schon eine Weile Misstrauen unter weltweiten Analysten erregt. Es scheint unwahrscheinlich, dass sich die chinesische Wirtschaft von einem fast vollständigen Stillstand im Februar und den Großteil des Märzes auf ein moderates Produktionswachstum Ende März 2020 erholt hat. Währenddessen kontrahieren Wirtschaften und Produktionssektoren auf der Welt angesichts anhaltender Stilllegungen.

Wir glauben, dass die Disparität zwischen den Weltmärkten und den Zahlen, die China weiterhin veröffentlicht, rasch zu einem Vertrauensverlust in Daten bezüglich der chinesischen Wirtschaftsaktivität oder zukünftiger Erwartungen führen wird. Wir glauben außerdem, dass die weltweiten Kapitalmärkte einen sofortigen Wandel weg von Risiken, zusammenhängend mit gefälschten Daten aus China, vollziehen werden, indem Risiken bezüglich Investitionen und Währungsmärkten über die nächsten drei bis fünf Jahre gemindert werden - möglicherweise länger.

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Wenn weltweite Ereignisse wie COVID-19 auftreten, versucht das Kapital sofort, Extremrisiken zu identifizieren und zu sicheren Umgebungen zu flüchten. Währungen ergeht es nicht anders. Weltmärkte, Investitionen und Produktionssektoren sind zunehmend Risiken ausgesetzt, die mit sich verändernden Märkten im Zusammenhang stehen. Die größeren Marktteilnehmer können es sich nicht leisten, Risiken auf sich zu nehmen und werden aktive Maßnahmen ergreifen, um ihre Zukunft und Investitionen zu schützen.

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Das Virus-Ereignis begann Anfang Januar in China und zog sich fast über den gesamten Februar und März hin, als die Welt sich langsam den Risiken und der Infektionsausbreitung bewusst wurde. Auch wenn China seine Produktion in den letzten 2 Wochen gesteigert haben könnte, um "normal" zu erscheinen, so macht es für uns keinen Sinn, dass China - basierend auf historischen Niveaus - so schnell tatsächlich "expandiert" hat.

Wir denken, dass der Großteil Asiens weiterhin über die nächsten drei Monate kontrahieren wird und glauben, dass die Devisenmärkte einen Zusammenhang mit den Risikosorgen bezüglich asiatischer/chinesischer/weltweiter Markterwartungen herstellen werden. In anderen Worten: Beobachten Sie die Währungen, um zu sehen, wie die weltweiten Investoren das Risiko im Zusammenhang mit echter Wirtschaftsaktivität wahrnehmen.


© Chris Vermeulen
www.TheGoldAndOilGuy.com



Dieser Artikel wurde am 01. April 2020 auf www.thetechnicaltraders.com veröffentlicht und exklusiv in Auszügen für GoldSeiten übersetzt.


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