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Freier Cashflow? Werfen Sie einen Blick auf den Gold- & Edelmetallbergbau

07.05.2020  |  Frank Holmes
Physisches Gold wurde letzte Woche angesichts einer Vielzahl wirtschaftlicher Nachrichten über 1.760 Dollar je Unze gehandelt; Millionen Amerikaner meldeten sich arbeitslos, rekordträchtige Gelddruckerei wurde durchgeführt und es kam zu negativen Ölpreisen.

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Der nationale Durchschnittspreis einer Gallone Benzin fiel am Freitag weiter auf 1,78 Dollar, eine Abnahme um mehr als 1 Dollar je Gallone von vor einem Jahr. Doch der niedrigste Preis gehört wohl einer Tankstelle in Francis Creek, Wisconsin, die Benzin für 0,75 Dollar je Gallone verkaufte.

Die Ernsthaftigkeit der durch das Coronavirus angetriebenen Rezession wird in den vorläufigen Zahlen der amerikanischen Produktions- und Dienstleistungsindustrien für April reflektiert. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) fiel auf 27,4, ein neues Tief, während Unternehmen zugenagelt wurden und Millionen nicht-essentieller Arbeiter beurlaubt oder gekündigt wurden. Unglaubliche 26,4 Millionen Leute, oder etwa 15% der US-Arbeiterschaft, haben seit Mitte März aufgrund der großen Stilllegung ihre Arbeitsplätze verloren.

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"Dieser Rückgang des PMIs zählt zu den Anzeichen dafür, dass im zweiten Quartal eine historisch dramatische Kontraktion der Wirtschaft stattfinden wird und das wird die Sorgen um die letztlichen Kosten dieses Kampfes gegen die Pandemie verschlimmern", schreibt Chris Williamson von IHS Markit.

Einige US-Staaten öffnen ihre Wirtschaften langsam wieder und ich bin gespannt darauf, welche Auswirkungen dies auf den PMI vom Mai haben wird. Wenn dieser steigt, dann könnte das bedeuten, dass wir den Boden hinter uns haben. Der aggressivste Staat scheint derzeit Georgia zu sein, dessen Gouverneur, Brian Kemp, selbst von Präsident Donald Trump kritisiert wurde, Fitnessstudios und Friseure für Kunden offen zu lassen. Der Südstaat hatte in der letzten Märzwoche mehr Arbeitslosenmeldungen zu verzeichnen als im Gesamtjahr 2019.


Werft die Druckerpressen an …

Bloomberg berichtet, dass im März Zentralbanken sieben Länder etwa 1,4 Billionen Dollar Finanzvermögenswerte erwarben, um die Auswirkungen der Pandemie abzumildern. Das ist fast fünfmal so viel wie der vorherigen Monatsrekord von April 2009, als die Welt mit der bis dato schlimmsten Krise seit der Weltwirtschaftskrise zu tun hatte.

Währenddessen haben Weltregierungen insgesamt geldpolitische Stimuli im Wert von 8 Billionen Dollar durchgeführt. In der letzten Woche verabschiedete das US-amerikanische Repräsenantenhaus ein zusätzliches Rettungspaket über 464 Milliarden Dollar für kleinere Unternehmen, die vom wirtschaftlichen Abschwung betroffen sind, sowie Finanzierung für Krankenhäuser und Testvorgänge.

Im Finanzjahr 2020 könnte das staatliche Haushaltsdefizit unglaubliche 3,7 Billionen Dollar erreichen, so das Congressional Budget Office (CBO) am Freitag. Das wäre der größte Betrag als Anteil der US-Wirtschaft seit dem Zweiten Weltkrieg.

Derzeit drucken die USA Geld in einem Maße, das wir noch nie zuvor gesehen haben. Die Geldmenge M2 - die Bargeld und "nahes Geld", wie Sparkonten, Geldmarktsicherheiten und Anlagefonds umfasst - ist seit dem Vorjahreszeitraum um 16% gestiegen. Das mag zwar wie wenig erscheinen, doch wenn man es im historischen Kontext betrachtet, dann erkennt man, wie deutlich dieser Anstieg ist.


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