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Totalkatastrophe für das Währungssystem

20.05.2020  |  Egon von Greyerz
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Und wen kümmert es, ob Unternehmen rentabel sind, wenn Zentralbanken all das Geld produzieren können, das die Welt braucht. Es ist also ein großes Glück für diese Investoren, dass das Geldgeschäft boomt und Euphorie am Aktienmarkt erzeugt. Um Geld am Aktienmarkt zu verdienen, müssen Unternehmen nicht einmal Güter produzieren. Man braucht nichts weiter als einen freundlichen Zentralbanker, der einfach weiter druckt. Zumindest bis jetzt!


Der finale Zusammenbruch läßt sich nicht verhindern

Diese Investoren erkennen Folgendes nicht: "Es gibt keine Möglichkeit, den finalen Zusammenbruch eines Booms zu verhindern, der durch Kreditexpansion erzeugt wurde." Das sind die Worte von Mises, des weisen Vertreters der Österreichischen Schule. Ich empfehle Ihnen dringend, seine Aussage unten zu lesen:

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Zentralbanken und Staaten drucken jetzt mehr Geld, und daran sehen wir ganz deutlich, dass es ein freiwilliges Abstandnehmen von Geldschöpfung nicht geben wird. Stattdessen befindet sich die Welt jetzt in der finalen Phase der Kreditexpansion, die zu Hyperinflation führt und zur "totale[n] Katastrophe für das betreffende Währungssystem". Traurigerweise ist all das vollkommen unausweichlich. Also: Mit welchen Folgen für die Märkte werden wir in den kommenden Wochen und Monaten wahrscheinlich zu rechnen haben?


Märkte

Die irrationale Überschwänglichkeit an den Aktienmärkten wird bald zu Ende gehen. Es könnte schon nächste Woche so weit sein oder aber noch ein paar Wochen dauern. Doch sobald dieses Ende kommt, wird ein für Aktienmarktinvestoren schockierender Kursverfall beginnen, der mindestens so schlimm werden wird, wie der erste Einbruch. Langfristig sehen wir Aktienmarktverlusten von effektiv mehr als 95% entgegen.


Gold bei 20.000 $

Werfen wir einen Blick auf das Dow/Gold-Verhältnis: 1999 markierte das Verhältnis mit 45 seinen Höchststand, heute steht es bei 13,7. Seit 2011 befand es sich in einer Aufwärtskorrektur, doch jetzt hat es wieder auf den Abwärtstrend umgeschwenkt. Diese Korrektur ähnelt stark der Korrektur, die es in den 1970er Jahren gegeben hatte. Achten Sie auf die roten Pfeile im Diagramm unten.

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