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Das Geld der Fed...

28.05.2020  |  Vertrauliche Mitteilungen
Die - sinnbildlich gesprochen - Gelddruckmaschinen in den Kellern der US-Zentralbank Fed laufen bekanntermaßen rund um die Uhr und dies mit hoher "Zuverlässigkeit“. Von Millionen wird dabei längst nicht mehr gesprochen.

Milliarden (nach europäischer Zählweise) sind die neue Einheitsrechengröße, wenn es nicht gleich um Billionen geht. Allein im März soll die Fed mit bis zu 7 Billionen US-Dollar interveniert haben, wobei es interessant ist, die Wege eines Teils dieses Geldes nachzuverfolgen.

Blicken wir einmal auf das mit 2,5 Billionen Dollar ausgestattete US-Konjunkturpaket, das am 27.3. von Präsident Donald Trump unterzeichnet wurde. Hohe Einzelbeträge über jeweils dreistellige Millionensummen werden dabei an Großkonzerne gehen und damit auch an Unternehmen, die mit teilweise hohen Liquiditätsreserven in die Krise gingen.

Mittelständische Betriebe, die auch in den USA eine bedeutende volkswirtschaftliche Rolle spielen, erhielten daraus insgesamt nur 350 Mio. Dollar. Aufschlußreich ist auch ein Blick auf die Konditionen der Hilfskredite.

Großunternehmen zahlen im Regelfall nur 0,1% Zinsen, der Mittelstand aber das Zehnfache, nämlich 1%! Und während "die Großen“ Geld auf Zuruf erhalten, müssen sich die kleineren vorab einer genauen Bonitätsprüfung unterziehen.

Bei der Vergabe des Geldes ist zunächst US-Finanzminister Steven Mnuchin maßgebend, seine Entscheidungen werden erst im Nachhinein u.a. von dazu ernannten Mitgliedern des Kongresses und der Regierung überprüft.

Mnuchin verfügte u.a. eine schnelle Auszahlung an den Disney-Konzern, der zwar mehr als 100.000 Mitarbeiter in eine Art "Kurzarbeit“ schickte, gleichzeitig aber sein fürstliches Vergütungsprogramm für Führungskräfte unangetastet ließ.

Als früherer Hollywood-Produzent dürfte Mnuchin durchaus die eine oder andere Disney-Führungskraft recht gut kennen...


© Vertrauliche Mitteilungen

Auszug aus den "Vertrauliche Mitteilungen", Nr. 44391



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  • "Seine Schmutzwäsche wäscht man zu Hause, nicht in der Öffentlichkeit."

    Napoleon I. Bonaparte (1769-1821, französischer Kaiser und General

  • "Nach Meinung der Sozialisten ist es ein Laster, Gewinne zu erzielen. Ich bin dagegen der Ansicht, dass es ein Laster ist, Verluste zu machen."

    Winston Spencer Churchill (1874-1965), britischer Staatsmann

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