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FED trägt Schuld an den Unruhen in den USA - Analyse zu Palladium

03.06.2020  |  Markus Blaschzok
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Nach dem staatlichen Lockdown der US-Wirtschaft wurden 40 Millionen Menschen kurzfristig arbeitslos, wobei viele dauerhaft ihre Jobs verlieren werden. Die schwarze Bevölkerung litt dabei besonders unter dem Wegfall der Arbeitsplätze in der Gastronomie und dem Einzelhandel. Nachdem der Lockdown aufgehoben wurde, brachte der Mord an George Floyd durch einen Polizisten (wieder staatliche Gewalt) das Fass zum überlaufen, weshalb die Unruhen ein schon fast vorprogrammiertes Ereignis und die letztliche Konsequenz einer Aneinanderreihung von destruktiven, wohlfahrtsmindernden staatlichen Eingriffen ist.

Ron Paul, der libertäre ehemalige US-Präsidentschaftskandidat erklärte diese Woche, dass diese Unruhen mehr als spontan zu sein scheinen und es mehr danach aussähe, als hätte jemand absichtlich einen Schalter umgelegt, um diesen Sturm loszubrechen.

In der Tat stimmt die Abfolge der Ereignisse sehr nachdenklich und der Fakt, dass es sich bei den Plünderern ausschließlich um linksextremistische Wähler der Demokratischen Partei sowie weiterer den Demokraten nahestehenden Gruppierungen (BLM) handelt, die primär in demokratischen Bundesstaaten ihr Unwesen treiben dürfen, ist ein deutliches Indiz auf politisches Kalkül, das womöglich mit den US-Wahlen zum Jahresende in Zusammenhang steht.

Während aktuell in den USA auf den Straßen geplündert wird, gibt es in Europa neue Plünderungen der Bevölkerung durch die Politik über staatliche Ausgaben-Programme, wie beispielsweise dem neuen 500 Mrd. Euro schweren Wiederaufbaufonds der EU. Dieser leitet lediglich Steuergelder unproduktiv in wohlfahrtsmindernde staatlich geförderte Wirtschaftsbereiche um, was die Krise noch verschlimmert bzw. eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung erschwert oder gar verhindert.

Die Vorstellung, der Staat könne durch den Steuerraub von Ersparnissen Investitionen sowie Fortschritt fördern und somit Arbeitsplätze schaffen, ist eine aberwitzige Vorstellung der Gottspieler im Parlament. Die Ursache der Krise liegt in zu vielen Schulden und zu viel Staat, weshalb noch mehr Schulden und noch mehr staatliche Planung die Situation nur verschlimmern werden.

Die Politik sollte sich stattdessen zurückziehen, die Steuern und die Ausgaben senken, womit man den Menschen und Unternehmen wieder die Möglichkeit zum Sparen und für Investitionen und somit Innovation geben würde, was der einzige Weg ist, um nachhaltig und schnell diese Krise hinter sich zu lassen.

Die Idee, der Staat könnte durch das Drucken von Geld bzw. über die Erhöhung der Steuerlast die Wirtschaft ankurbeln, ist infantil und nicht mehr als ein propagandistischer Trick, um den Ausbau des Staates voranzutreiben. Europa braucht mehr Freiheit, weniger Staat und weniger Steuern, um wieder zurück zu Wachstum und Wohlstand zu finden, doch sieht es aktuell danach aus, als würde die Politik ihren destruktiven Weg fortsetzen. Dabei wird die Kaufkraft des Euro geopfert, womit die Ersparnisse der Bürger ihren Wert sukzessive verlieren.

Von den geplanten Billionen an Euro schweren Krisenrettungspaketen werden alle über Steuergelder und Inflation finanziert werden, weshalb es gerade jetzt wichtiger denn je ist, vorzusorgen und sein Vermögen durch den Kauf von Gold und Silber gegen diese kommende Währungsabwertung eigenverantwortlich zu schützen.


Analyse zu Palladium: Korrektur womöglich noch nicht abgeschlossen

Terminmarkt: Relative Schwäche zur Vorwoche

In der letzten Handelswoche zeigte sich wieder relative Schwäche am US-Terminmarkt. Stärke und Schwäche wechselten sich in den vergangenen Wochen immer wieder ab, was das labile wirtschaftliche Umfeld und die instabile Angebots- und Nachfragesituation wiederspiegelt. Die Terminmarktdaten sind absolut zwar im Kaufbereich, doch sollte die Automobilnachfrage noch einige Zeit am Boden liegen, dann muss man weiterhin mit einem Überangebot am physischen Markt rechnen.

In diesem Fall wird sich relative Schwäche zeigen und der Preis, trotz an sich guter CoT-Daten, womöglich noch deutlich tiefer fallen. Erst dann, wenn sich die Weltwirtschaft stabilisiert und ein neuer Konjunkturaufschwung etabliert hat, wird sich wieder ein dauerhaftes Defizit einstellen und der Palladiumpreis unter relativer Stärke am Terminmarkt wieder ansteigen können. Kurzfristig ist die Krise jedoch noch nicht gebannt, womit das Risiko hoch bleibt. Es scheint für Käufe immer noch zu früh zu sein.

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Der Terminmarkt für Palladium zeigt Schwäche im Kaufbereich


Folgender Chart zeigt die starken Einbrüche des Palladiumpreises während Rezessionen aufgrund starker Rückgänge der Automobilnachfrage und somit der Nachfrage nach Palladium für Katalysatoren.


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