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NewFla- Deflation im EUROraum endlich gemildert

07.06.2020  |  Christian Vartian
Die nunmehr vermindert fortgesetzten Stilllegungen und Grenzsperren mit destruktiver Auswirkung vertiefen nunmehr vermindert aber weiter ihre realwirtschaftliche Schadensstiftung.

Die EZB hat anläßlich ihres Meetings vom Donnerstag weiter additive 600 Milliarden EUR an Assetankäufen (Geldemission) beschlossen. Das führt natürlich NICHT zu einem Absinken der Währung wegen Verdünnung, wie überwiegenenortes statisch Denkgefangene seit Jahrzehnten verkünden, sondern

Beachten Sie den roten Kreis im EUR USD zum Zeitpunkt der Bekanntgabe des additiven Gelddruckprogrammes

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NATÜRLICH ZUM ANSTEIGEN DES WERTES DES EUR durch Gewinn an Attraktivität der Zone, in welcher er Zahlungsmittel ist.

WENN eine Ausgangssituation einer DEFLATION besteht oder auch nur einer Kapazitätsunterauslastung, dann führt die Entschlimmerung dieser durch Gelddrucken zum ANSTIEG der Währung.

Geld ist nämlich kein Asset, Geld ist kein Wert, Geld ist nur eine fiktive Forderung und sowas ist ein Mittel zum Zweck.

Am besten verstehen Sie unsere, seit Jahren RICHTIGE Geldmengentheorie wenn Sie es mit einem Multiplexkino vergleichen:

Sie stehen an der Kassa und es gibt zwei Filme:

a) In Kino A läuft Deflationshorror mit viel Blut und Kaputtsparen, entarmte Torsos robben in einer Straßenkampfszene von Jugendarbeitslosen

b) In Kino B läuft Staatskonjunkturprogramm mit Druckerpresse, Sonnenschein und Liebesfilm mit romantischem Ausgang.

Welche Eintrittskarte kaufen Sie? Natürlich b)

Und so läuft Währungsstabilität real ab: Sie hat NICHTS mit quantitativen Relationen zwischen echten Werten (Metallen, Aktien, Cryptos mit Mengencap wie BTC, BCH, BSV, BTG also nicht die zum Zahlen) und fiktiven Forderungen (Zahlungsmitteln) zu tun (weil Zahlungsmittel sowieso nichts wert sind), sondern nur damit, wie attraktiv und sonnenscheinig es dort ist, wo die fiktive Forderung (im Beispiel der EUR) Zahlungsmittel ist.

Der EUR ist eine Eintrittskarte in die EUR- Zone. Sein Wert hat nichts mit seiner Menge zu tun, sondern damit, ob jemand in die EUR- Zone will um dort etwas zu kaufen, weil etwas wächst.

Nur wer glaubt, Geld sei ein Werterhaltungsmittel, verhaftet weiter in völlig falschen, weitverbreiteten Geldmengen- und Geldwerttheorien. Da Geld das aber ohnehin nicht ist, sind diese eben falsch. Unsere Kunden partizipieren an der richtigen Theorie und dies mit überragendem Portfolioerfolg als Folge.

Denn, hier sehen Sie einen WERT in der EUR Zone:

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nämlich den DAX, beziehungsweise seinen Inhalt.

Weiter additive 600 Milliarden EUR an Assetankäufen (Geldemission) sind ganz rational gut für den DAX.

Die von der BRD Regierung beschlossenen, zusätzlichen 130 Milliarden an Konjunkturhilfen sind ganz rational gut für den DAX.

1) Argumente den EUR zu halten, wenn es kein EZB-QE gäbe und keine Konjunkturprogramme und der Maastricht Unsinn voll eingehalten wäre: NULL, Zinsen gibt es auch keine

2) Argumente den EUR zu halten, wenn es über eine Billion an EZB-QE gibt und Konjunkturprogramme auf Pump obendrauf: NULL, Zinsen gibt es auch keine

Nur ist das gut für DAX und co. und deswegen hält man den EUR trotzdem nicht, aber man muß USD in EUR wechseln um den DAX zu kaufen

→ und deshalb steigt der Kurs der verdünnten Währung, nicht weil man sie haben will (das will man sowieso nie), sondern weil man sie braucht, um dort, wo mehr Party kommt, etwas zu kaufen.

Im Kampf um die bessere Party schlägt aber die seit Jahren beste Disco der Welt: Tech-USA, welche zuletzt kaum mehr Partygäste neu hinzugewonnen hat, mit einem ÜberraschungsCoup zu: 25 Millionen neue Arbeitsplätze vom Stilllegungstief weg:

Der SPX 500 überwindet die obere Widerstandszone erstmal und erklimmt das 3200- Punkte Niveau


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