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Burgernomics, historische FED Sitzung, Analyse zu Silber

15.06.2020  |  Markus Blaschzok
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Der Langfristchart in Euro zeigt, dass der Abwärtstrend gebrochen und nun mit der Preiserholung in einem neuen lockeren geldpolitischen Umfeld bestätigt wurde. Dies ist ein langfristiges Kaufsignal und wir erwarten einen Anstieg auf 22 Euro spätestens im kommenden Jahr.

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Der gebrochene Abwärtstrend beim Silber wurde bestätigt


Der Langfristchart in US-Dollar zeigt einen klaren Widerstandsbereich zwischen 19 $ und 20 $, der überwunden werden muss. Bis dahin verharrt der Silberpreis weiterhin in der Handelsspanne zwischen 19 $ auf der Oberseite und 14 $ auf der Unterseite, wobei es aktuell unwahrscheinlich scheint, dass diese Marke angesichts der Geldflut und der gestiegenen Investmentnachfrage noch einmal erreicht werden wird.

Bricht der Widerstand, so erfolgt binnen weniger Monate ein Anstieg auf 26 $ je Feinunze. Ein Sprung darüber würde letztlich den Weg zum Allzeithoch bei 50 $ je Feinunze frei machen, was wir uns schon in den kommenden drei Jahren gut vorstellen können, wenn die US-Notenbank ihre Bilanzsumme auf 10 Billionen US-Dollar ausweitet.

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Der Widerstand bei 19 $ ist ein dickes Brett - die Handelsspanne ist aktuell noch intakt


Silber zeigte sich in der vergangenen Woche relativ schwach zum Gold und lief wieder die Unterstützung bei 17,50 $ an. Es bildete sich eine kleine S-K-S Formation aus und auch das massenpsychologische Muster passt zu dieser Formation zu diesem Zeitpunkt. Fällt diese Unterstützung bei 17,50 $ im Future, dann dürfte es einen Preisrückgang auf 16,20 $ geben. Womöglich ist der Terminmarkt dann ganz bereinigt und der Peis kann von dort aus wieder ansteigen, was wir dann aber erst mit dem neuen CoT-Report neu analysieren müssen.

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Kleine S-K-S am Widerstand bei 18,90 $ - Unterstützung bei 17,50 $ könnte brechen


Auf Eurobasis wurde eine saubere fünfteilige Aufwärtsbewegung abgeschlossen, als der harte Widerstand bei 15,90 Euro erreicht wurde. Eine Korrektur bis in den Bereich von 14,50 € bis 14 € scheint im Worst Case noch einmal möglich zu sein, doch dort sehen wir den Silberpreis bereits wieder abprallen und ansteigen. Für jene, die den Zug verpasst haben, wird dies womöglich die letzte Chance darstellen, um noch einmal aufzuspringen.

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Nach Abschluss des Anstiegs setzte eine Korrektur ein. Viel Korrekturpotenzial gibt es nicht


© Markus Blaschzok
Dipl. Betriebswirt (FH), CFTe
Chefanalyst GoldSilberShop.de / VSP AG
BlaschzokResearch
GoldSilberShop.de

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