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EWU-Geldmenge wächst um 40% - Gold bei 1.800 USD

06.07.2020  |  Markus Blaschzok
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In den nächsten beiden Charts sehen wir kurzfristige Aufwärtstrends beim Spot- sowie Futurespreis, die gerade kurz davor sind zu brechen. Gelingt der Sprung über den Widerstand bei 1.800 US-Dollar nicht, dann brechen diese Aufwärtstrends wahrscheinlich, womit die Bären eingeladen würden, um auf einen begrenzten Rücksetzer in den Bereich von 1.680 US-Dollar zu spekulieren. Da im Herbst die Wahlen anstehen und der Aktienmarkt auch deshalb Unterstützung erfährt, ist dieses Szenario nicht unwahrscheinlich.

Letztlich hat der Markt immer recht und wenn der Widerstand bei 1.800 US-Dollar durchbrochen wird, dann erzeugt dies ein Kaufsignal auf allen Zeitebenen. Scheitert der aktuelle Ausbruchsversuch hingegen, so ist auch eine Fortsetzung der volatilen trendlosen Phase bis in das vierte Quartal hinein durchaus denkbar. Dazu kommt, dass das Sentiment extrem bullisch ist, was auch die CoT-Daten zeigen und auch unsere Zyklusindikatoren ein Verkaufssignal geben, was für einen weiteren Rücksetzer sprechen würde.

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Der Anstieg des Goldpreises scheiterte am Widerstand bei 1.800 $ - der kurzfristige Aufwärtstrend könnte brechen


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Auch im Spotpreis scheiterte der Anstieg bei 1.800 $ - auch hier könnte der Aufwärtstrend brechen


Der Goldpreis in Euro hat die Hochs der Jahre 2011 und 2012 bei 1.400€ längst hinter sich gelassen und konnte mittlerweile auf über 1.620 Euro je Feinunze ansteigen. Von diesem Allzeithoch ist der Goldpreis in Euro gerade einmal 50 Euro entfernt. Es besteht die Möglichkeit, dass der Euro vor den US-Wahlen noch einmal unter Druck gerät, wodurch sich eine Korrektur des Goldpreises primär in US-Dollar und weniger in Europreis auswirken könnte.

Die Entwicklung des Währungspaars Euro zum US-Dollar sollte daher genau beobachtet werden. Ein Anstieg des Goldpreises in Euro auf über 2.000 Euro je Feinunze sehen wir angesichts der Geldmengenausweitung spätestens im nächsten Jahr. Der langfristige Aufwärtstrend, der seit Anfang 2014 besteht, dürfte auch weiterhin intakt bleiben. Volatile Rücksetzer sind jedoch jederzeit möglich, auch wenn der neue Bullenmarkt langfristig weitergehen wird.

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Der Goldpreis in Euro stieg um 60% binnen 20 Monaten


© Markus Blaschzok
Dipl. Betriebswirt (FH), CFTe
Chefanalyst GoldSilberShop.de / VSP AG
BlaschzokResearch / GoldSilberShop.de

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