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Deutsche-Bank-Stratege: "Fiatwährungen in der Geschichte des Geldes nur ein vorübergehender Trend"

23.07.2020  |  Redaktion
Wie ZeroHedge berichtet, hat sich ein Top-Stratege der Deutschen Bank jüngst als "Goldbug" geoutet. Jim Reid habe demnach erklärt, dass Gold und Silber im bisherigen Jahresverlauf außerordentliche Anstiege verzeichnen konnten. Diese erfolgten in einer Zeit mit sehr hohem globalen Risiko, in welcher die Zentralbanken in voller Rettungsmission tätig waren.

Weiterhin erklärte der Research Stratege, dass er ein Goldbug sei, da er glaube, dass "Fiatgeld in der langfristigen Geschichte des Geldes nur eine vorübergehende Modeerscheinung" sein werde. Ungewöhnliche Töne für einen renommierten Banker.

Laut Reid sei "Gold definitiv eine Absicherung gegen Fiatgeld". Weiter heißt es: "Zwischen 1860 und 1971 (Übergang von goldbasierten System zu Fiatgeld) fiel der Realpreis für Gold um 75% und der für Öl und Silber um über 80%. Seitdem haben sich Öl und Silber real nur verdoppelt und liegen immer noch unter der Hälfte ihrer Werte von 1860, aber Gold ist um ein Siebenfaches gestiegen, doppelt so hoch wie das reale Niveau von 1860." Allerdings gib er zu, dass der S&P 500 seit 1971 um das 22-fache der realen Gesamtrendite (einschließlich Dividenden) und seit 1860 um das 40.000-fache gestiegen sei.

In Bezug auf Rohstoffe im Allgemeinen erklärt Reid: "Ich fand es bei vielen Rohstoffen immer schwierig, sie auf Buy-and-Hold-Basis zu empfehlen, da die meisten auf lange Sicht hinter der Inflation zurückbleiben - wahrscheinlich, weil sie hauptsächlich in der Produktion verwendet werden und Alternativen gefunden werden, wenn sie zu teuer sind. Wir können sie zudem im Laufe der Zeit effizienter einsetzen."

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© Redaktion GoldSeiten.de


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