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US-Militär in Deutschland kostet uns Milliarden

29.07.2020  |  Vertrauliche Mitteilungen
In seiner Antwort auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Brigitte Freihold (Linkspartei) bezifferte das Bundesfinanzministerium die allein in den letzten zehn Jahren an die USA für deren Truppenstationierung auf deutschem Boden gezahlten Beträge auf etwa eine Milliarde Euro.

Zwei Drittel davon seien Zuschüsse für Baumaßnahmen gewesen und der Rest entfalle auf sogenannte "Verteidigungsfolgekosten“. Darunter versteht man z.B. Beihilfezahlungen an frühere Beschäftigte der US-Streitkräfte, Kosten für die Behebung der von US-Soldaten verursachten Schäden oder die Erstattung früherer Investitionsaufwendungen der USA für inzwischen aufgegebene Standorte.

Tatsächlich sollen nach den Zahlen des Pentagon die von den USA für die Stationierung aufgewendeten Beträge ein Zehnfaches der vorgenannten Summe betragen haben.

US-Präsident Donald Trump nahm bekanntermaßen erst kürzlich dieses angebliche "Mißverhältnis" zum Anlaß, den Abzug von mehr als 9.000 US-Soldaten aus Deutschland anzukündigen.

Dabei wird aber gerne übersehen, daß US-Truppen weltweit von einigen der in Deutschland betriebenen Standorte profitieren.

Über Ramstein in Rheinland-Pfalz läuft z.B. ein Großteil der Versorgung von US-Einsätzen im Irak oder Afghanistan, im benachbarten Landstuhl befindet sich das größte US-Militärkrankenhaus außerhalb der USA, in Stuttgart ist die Kommandozentrale für die US-Streitkräfte im gesamten Europa und Afrika angesiedelt, das hessische Wiesbaden beherbergt die Europazentrale der US-Army und im bayerischen Grafenwöhr gibt es einen der größten US-Truppenübungsplätze Europas.

Über diese von den deutschen Steuerzahlern teilweise mitbezahlten "Doppelfunktionen" schweigt man seitens der USA recht gerne!


© Vertrauliche Mitteilungen

Auszug aus den "Vertrauliche Mitteilungen", Nr. 4400




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