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Die Zeit für Gold (und Silber) ist gekommen!

02.08.2020  |  Adam Taggart
Wir schreiben bereits jahrelang über die extreme Unterbewertung von Gold und Silber angesichts der Risiken, denen wir in unseren Geld- und Finanzsystemen gegenüberstehen. Und dennoch stagnierten die Metalle, während Kapital eifrig zum "Papierreichtum" floss, angetrieben durch Zentralbankenliquidität, rekordniedrige Zinsen und einer zügellosen Zunahme von Schulden und Defiziten.

Vor einem Jahr, als Gold in der Lage war, über seine langfristige Decke bei 1.350 Dollar je Unze zu steigen, warnten wir unsere Leser lautstark davor, dass die Jahre der Vernachlässigung endlich vorbei sind. Dass sich die Investoren tatsächlich wieder "interessieren" würden. Heute, eine Pandemie und mehr als 5 Billionen Dollar weltweite Zentralbankliquidität später, und es scheint, als würde sich jeder für Edelmetalle interessieren. Die Zeit für Gold - und Silber - ist gekommen. Die Edelmetalle befinden sich endlich wieder in einem anhaltenden Bullenmarkt. Wichtige Frage lauten:

  • Wie weit werden die Preise von hier aus wahrscheinlich noch steigen?
  • Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristig auftretenden Preiskorrektur, wenn man bedenkt, wie schnell und wie weit der Preis kürzlich stieg?
  • Wie gut sind Sie positioniert, aus diesem Bullenmarkt Profit zu schlagen?


Fundamentaldaten: Höhere Preise voraus

1. Gelddruckerei/Inflationssorgen

Mehr Währung = Inflation. Milton Friedman meinte bekannter- und korrekterweise: "Inflation ist immer und überall eine geldpolitische Handlung." Nun, seit dem 1. März hat der US-Kongress bereits fast 3 Billionen Dollar genehmigt (mit weiteren, ausstehenden 1 bis 3 Billionen Dollar; abhängig davon, der Plan welcher Partei verabschiedet wird). Und die Federal Reserve hat ihre Bilanz um mehr als 2,5 Billionen Dollar erhöht, wobei eine Erhöhung um weitere 2 Billionen Dollar im Verlauf dieses Jahres prognostiziert wird.

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Und das ist nur die USA. Der Rest der Welt folgt:

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Milliardäre wie Paul Singer, Ray Dalio und Paul Tudor Jones ließen Bedenken aufkommen, wie sich diese Kaufkraftminderung all dieser neu gedruckten Billionen auf die nationalen Fiatwährungen auswirken wird. Wenn derartige Leute, die im letzten Jahrzehnt deutlich vom Status Quo profitiert haben, derart darüber besorgt sind, dass Zentralbanken "zu viel drucken", dann wissen Sie, dass es Zeit ist, sich echte Sorgen zu machen.


2. TINA (There Is No Alternative)

Im heutigen Umfeld von Null- und Negativzinsen sind großen Finanzinstitutionen und Rentenfonds nicht in der Lage, eine bedeutsame Rendite auf die Anleihen zu erhalten, die sie in ihren Portfolios halten:

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