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NewDeFla - JP-Zentralbank schlägt deflatorisch zu

06.09.2020  |  Christian Vartian
1) Immer noch übergelagert: Sowohl PPI (Produktionspreiskostenindex) als auch CPI (Konsumentenpreisindex) kamen mit 0,6% Plus auf Monatsbasis vorvorletzte Woche herein. In einer Rede - eine solche ist kein Beschluß - ließ nun der Vorsitzende der US-Zentralbank, Herr Powell wissen, daß sich die US-Zentralbank nicht mehr stur um das strikte Einhalten ihres Inflationszieles von 2% kümmern werde.*

* Die US-Zentralbank hatte in der Vergangenheot immer viel zu früh gebremst und das Inflationsziel sowieso nie erreicht. Sie rutschte wieder und wieder mit dieser statischen und falschen Vorgehensweise in die Deflation zurück.

Stattdessen solle nun das Inflationsziel "im Mehrjahresdurchschnitt" erreicht werden. Oberste Priorität soll zudem auf das bislang vernachlässigte, aber offizielle zweite Ziel, nämlich Vollbeschäftigung gelegt werden.*

2) Aktuell: US-Arbeitslosenzahlen Juli mit 8,4% vs. 9,8% besser als die Erwartungen, US-Non-farm Private Payrolls mit 1,027M vs. 1,335M schlechter als die Erwartung, kein besonderer neuer Trend demnach.

3) Wie im letzten HAM erwähnt: "… bösartigerweise trat der Japanische Premier Abe zurück. Der Erfinder der "Abonomics" = JPY Schwächung kehrte mit seinem Rücktritt den USD JPY einfach um …" Und prompt schlug eine Deflationstruppe dort 2 Mal in der abgelaufenen Woche zu, mit brutal (von der Geschwindigkeit her) durchgeführter JPY- Hebung:

AUD JPY

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CAD JPY

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aber auch die großen Pairs

USD JPY und EUR JPY

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Die künstlich produzierten Wechselkursbrüche sehen Sie jeweils blau umrandet. Das führt zu Margin Calls und diese Margin Calls führen zu erzwungenen Verkaufslawinen deswegen wird die Aktion ja fabriziert. Ziel: Hebung des Geldes gegen Assets (Verschiebung der X-Achse auf dem Chart nach oben). Und wenn der Staat will, dann passiert es: Zahlungsmittel stiegen gegen alles:

Aktien

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