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Gold: Da baut sich Spannung auf

17.01.2021  |  Christian Möhrer
Trend des Tagescharts: Seitwärts

Der abgebildete Tageschart zeigt die Kursentwicklung des in New York gehandelten Gold-Futures (GC) seit März 2020 bei einem letzten Kurs von 1.827 $. Jeder Kursstab stellt die Kursbewegung für einen Tag dar.


Goldpreis Chartanalyse: Kurze Einordnung im Rückblick

Der Goldpreis hat die Aufwärtsbewegung aus Juli/August, die an das Allzeithoch von 2.089,2 $ geführt hat, nicht wieder aufnehmen können. Was im Verlauf des zweiten Halbjahres nach einer regulären Korrektur ausgesehen hat, wurde Ende November mit einer Rückkehr unter das Ausbruchslevel als kurzfristiger Abwärtstrend bestätigt. Vom letzten lokalen Tief konnte sich der Goldpreis im Dezember dann gut 240 $ erholen.

Der Start in das neue Jahr begann als Fortsetzung dieser Erholung. Am Novemberhoch traf der Kursanstieg dann erneut auf eine Barriere. Nach einer kurzen Pause am Level von 1.900 $ ist der Goldpreis noch weitere 70 Dollar gefallen. An diesem Punkt scheint zunächst der SMA200 einen weiteren Preisverfall gebremst zu haben. Die vergangene Woche ist überwiegend unter dem Septembertief verlaufen und hat am Ende direkt an der Aufwärtstrendlinie geschlossen.

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Goldpreis Chartanalyse: Entscheidung an der Trendlinie (Chart: TradingView)


Wie geht es weiter mit der Kursentwicklung des Goldpreises?

Durch den seitlichen Verlauf der jüngsten Tageskerzen steht mit dem Kreuzungspunkt der Trendlinien nun eine Entscheidung bevor. Die aufgebaute Spannung wird sich aus den enger zulaufenden Linien lösen. Der Schlusskurs unter dem SMA200 kann bereits ein Vorbote auf die Richtung sein. Bei einem Bruch der Aufwärtstrendlinie (grün) dürfte der Kurs zunächst in Richtung der grau gekennzeichnete Unterstützungszone laufen. Dieses Szenario hat eine Wahrscheinlichkeit von 60%.

Eine Rückkehr über die Abwärtstrendlinie (rot) würde einen weiteren Anlauf an das Novemberhoch ermöglichen. Durch den zweimaligen Fehlausbruch lässt sich die Wahrscheinlichkeit dafür geringer einschätzen.


© Christian Möhrer
www.kagels-trading.de



Welche Werkzeuge und Indikatoren verwendet Ihr im Chart? (Legende): Für eine visuelle Darstellung ist weniger oft mehr. So beschränken wir uns im Chart auf bewährte Instrumente. In der Regel kommen die gleitenden Durchschnitte (Simple Moving Average = SMA) zur Anwendung. Darüber hinaus nahe Unterstützungen und Widerstände sowie kurz- und längerfristige Abwärts- und Aufwärtstrendlinien:

• blaue Linie = gleitender Durchschnitt (SMA) aus 20 Perioden
• grüne Linie = gleitender Durchschnitt (SMA) aus 50 Perioden
• orange Linie = gleitender Durchschnitt (SMA) aus 200 Perioden
• schwarz gestrichelte Linie = Unterstützungen und Widerstände aus vorherigen Hochs und Tiefs
• grün gestrichelte Linie = Langfristige Aufwärtstrendlinie oder Unterstützung (Serie von Tiefpunkten)
• rot gestrichelte Linie = Langfristige Abwärtstrendlinie oder Widerstand (Serie von Hochpunkten)
• graue Linie = kurzfristige Trendlinie (temporäre Verwendung)



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