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Jeff Thomas: Wird die neue Weltordnung gelingen?

28.03.2021
Das Konzept der neuen Weltordnung nahm erstmals im 20. Jahrhundert an Fahrt auf. Es befand sich schon lange Zeit in Arbeit, gewann in den letzten Jahrzehnten jedoch an Boden. Das ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass dessen autokratische Absicht nun offensichtlicher geworden ist und die Menschen zunehmend fürchten, dass es zu ihrer Unterjochung führen wird. Damit liegen sie richtig. Einst äußerten Wirtschaftsmogule, Industrieführer und selbst Präsidenten stolz ihre Unterstützung für eine neue Weltordnung. Tatsächlich erklärte David Rockefeller, das er einer neuen Weltordnung vollkommen zustimmen würde. Er erklärte seitdem:

"Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen großartigen Publikationen dankbar, dass sie an unseren Treffen teilnahmen und ihrer Schweigepflicht fast 40 Jahre nachgekommen sind... Es wäre unmöglich für uns gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, hätten wir in dieser Zeit den Augen der Öffentlichkeit begegnen müssen. Doch die Welt ist nun gebildeter und bereit für den Marsch hin zu einer Weltregierung. Die super-nationale Herrschaft einer intellektuellen Elite und Weltbankern ist sicherlich besser als die nationale Auto-Selbstbestimmung, die in vergangenen Jahrzehnten praktiziert wurde."

Und interessant ist nun, dass der Vorstoß zu einer neuen Weltordnung totgeschwiegen wird, selbst während deren Implementierung bereits begonnen hat. Interessanterweise betitelt Wikipedia das nun als "Neue Weltordnung (Verschwörungstheorie)," wobei die eingeklammerte Beschreibung zuvor weggelassen wurde. Doch warum sollte das so sein? Nun, wenn ein Volk glaubt, dass unangenehme Zeiten noch weit entfernt sind, ignorieren sie diese tendenziell. Doch wenn sie gegenwartsnah werden, sind die Leute plötzlich aufmerksam. Und hier beziehen wir uns auf Rockefellers aktuellere Worte: "Wir befinden uns am Rande einer weltweiten Transformation. Alles, was wir brauchen, ist eine richtige, große Krise."

Diese große Krise ist nun in Form eines Virus an unserer Türschwelle angekommen und der Übergang zur neuen Weltordnung hat begonnen. Den Leuten wurde vorgegaukelt, dass die saisonale Grippesaison magische Eigenschaften angenommen hat; wobei die Chance besteht, dass jeder daran sterben könnte, der nicht die von der Regierung genehmigte Impfung erhält. Todesangst brachte Millionen Menschen dazu, ihre Vernunft aufzugeben und dem stattzugeben, was die Regierung verlangt, ob es nun rational ist oder nicht.

Kinder können nicht zur Schule gehen, auch wenn sie größtenteils nicht vom Virus betroffen sind. Und viele Orte, an denen sich die Menschen treffen - Kirchen, Bars oder Sportveranstaltungen - sind nun geschlossen oder deren Nutzung eingeschränkt. Und trotzdem wurden Demonstranten in vierzig Staaten toleriert - und sogar ermutigt. Die Hysterie hinter der COVID-Krise wurde nicht durch die Umstände erschaffen, sondern durch Regierungen und Medien.

All das (und noch viel mehr) haben das Eintreffen der neuen Weltordnung beschleunigt. Über die Jahre, in denen die neue Weltordnung von der Elite präsentiert wurde, gab es immer eine konsistente Eigenschaft: Die Tatsache, dass sie nach ihrer Einführung uniform sein wird, über die ganze Welt verteilt.

Und, da dies der hervorstechendste Aspekt der Präsentation ist, ist es verständlich, wenn wir annehmen, dass die Ordnung selbstverständlich ist: Dass alle Länder an Bord sind und dort auch bleiben werden. Das wird nicht der Fall sein. Jeder, der menschliche Psychologie studiert hat, weiß, dass rund 4% der Bevölkerung Soziopathen sind. Und dass die Alpha-Ratten einer Gesellschaft - diejenigen, die andere dominieren möchten - die Herrscherklasse ausmachen und dies mit größerer Leidenschaft tun als Nicht-Soziopathen.

Das stellt natürlich sicher, dass die Obrigkeiten der meisten Länder, jedoch besonders der größeren, konsistent darauf aus sein werden, ihr Volk zu dominieren und man somit erwarten kann, dass sie das Konzept der neuen Weltordnung annehmen. Und aus diesen Gründen können wir annehmen, dass diese neue Weltordnung Erfolg haben wird. Doch diese Schlussfolgerung hat eine Schwachstelle.

So wie eine Bande Krimineller sich zusammenschließt, um einen Raub zu begehen und jeder dem Plan zustimmt, so ändert sich ihr Verhalten nach dem Raub tendenziell. Sobald er stattgefunden hat, enthüllt üblicherweise jeder Räuber, dass er von Anfang an ein verstecktes Motiv hatte und die anderen hintergehen wollte, um seinen Anteil der Beute zu vergrößern.

Auf weltlicher Ebene ist die Tendenz dieselbe. Der einzige Unterschied ist das Ausmaß des Plans. Tatsächlich besteht die neue Weltordnung primär aus Staatsoberhäuptern der Länder der ersten Welt. Ihre Hoffnung ist es, dass die Ordnung nach einem Wirtschaftskollaps der ersten Welt irgendwie wie ein Phönix aus der Asche auferstehen wird. Doch diese Ordnung kann nicht ohne Kooperation anderer Mächte vervollständigt werden. Die Länder der zweiten Welt - vor allem Asien - haben ihre Karten jahrelang versteckt gehalten. Sie folgten einem Pfad, der der neuen Weltordnung in vielerlei Hinsicht ähnelt. Doch sie haben keine Absicht, ihre Macht mit dem Westen zu teilen.

Eine interessante Eigenschaft, die häufig bei Soziopathen auftritt, ist die Tatsache, dass sie oberflächlich einer Sache zustimmen, doch am Ende enthüllen, dass sie von Anfang an ihre eigene Agenda hatten - wie die Bande von Kriminellen. Was bedeutet dies also für den relativen Erfolg oder das relative Scheitern der neuen Weltordnung? Nun, die erste Welt steckt wirtschaftlich in der Klemme. Sie hat ihr Endgame erreicht und wird fast sicherlich zusammenbrechen. Die ersten Phasen des Crashs finden nun statt. Der Versuch, eine neue Weltordnung zu erschaffen, wird kostspielig sein. Ein verschärfter Polizeistaat wird zu Hause notwendig sein und erweiterte Kriegsführung kann fern von zu Hause erwartet werden.

Die erste Welt wird sich aufgrund Schulden und Fehlmanagement im kommenden Jahrzehnt entweder selbst zerstören oder zumindest in die Knie gehen. Wenn das der Fall ist, dann werden stärkere Mächte vortreten. Die Welt wird einen Machtwechsel verzeichnen, der immer stattfindet, wenn ein Imperium scheitert und ein anderes seinen Platz einnimmt. Das wird Jahre in Anspruch nehmen, doch wenn sich der Staub gelegt hat, wird die neue Weltordnung Schnee von gestern sein. Die neue Sorge wird es dann sein, ob die aufstrebenden Mächte in der Lage sein werden, die gesamte Welt oder nur Teile davon zu dominieren.


© Jeff Thomas



Dieser Artikel wurde am 23. März 2021 auf www.internationalman.com veröffentlicht und exklusiv für GoldSeiten übersetzt.


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