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Bloomberg Intelligence über drohende Deflation

20.04.2021  |  Redaktion
Der Aktienmarkt muss weiter steigen, um Deflation zu vermeiden, welche, selbst angesichts der massiven quantitativen Lockerung seit vergangenem Jahr, auf den Rohstoffen lastet, davon geht laut Kitco News Mike McGlone von Bloomberg Intelligence aus.

"Bei steigenden Rohstoffpreisen und Anleiherenditen ist die Gefahr größer, dass sie einem dauerhaften Abwärtstrend erliegen. Die Tatsache, dass der weltweit wichtigste Rohstoff – Rohöl – trotz beispielloser monetärer und fiskalischer Anreize den gleichen Preis hat wie vor 16 Jahren, deutet auf verfestigte deflationäre Kräfte hin", schrieb der Rohstoffstratege am Montag. "Der seit 2005 unveränderte Preis des wichtigsten Rohstoffs der Welt, trotz eines 200%-igen Anstiegs der US-Geldmenge M2, deutet für uns auf eine klare Deflation hin", erklärt er weiter.

Bloomberg Intelligence spricht weiterhin von der möglicherweise "deflationärsten Periode in der Geschichte" und warnt davor, dass bei Rohstoffen die Gefahr eines Preiseinbruchs bestehen könnte: "Rohstoffe könnten einem ähnlichen Risiko ausgesetzt sein wie vor dem Ölpreiseinbruch im Jahr 2014."


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