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Schwacher NY Empire State Herstellungsindex

17.08.2021  |  Hannes Huster
Gestern Nachmittag kam der NY Empire State Herstellungsindex, der die Lage im produzierenden Gewerbe im Bundesstaat misst. Dieser war im Vormonat ungewöhnlich stark auf 43 gestiegen. Die neuen Daten für den August zeigten einen Einbruch auf 18,3 an, bei einer Prognose von 29.

Dieser Indikator schwankt immer gewaltig und ist daher mit Vorsicht zu genießen. Jedoch zeigt der deutliche Rückgang für den August ein rückläufiges Sentiment der produzierenden Betriebe.

Die Corona-Fälle steigen in den USA weiter deutlich. Gestern über 252.000 neue Fälle, womit der 7-Tagesdurchschnitt auf über 141.000 Fälle gestiegen ist: Link.

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Die Renditen in den längeren Laufzeiten (5-30 Jahre) gaben auf die Daten nach, die Anleihen waren im Gegenzug fester. Auch der US-Dollar war fester, was aber eher auf die aktuelle Lage in Afghanistan zurückzuführen sein sollte:

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Gold reagierte mit einem leichten Anstieg, der jedoch weiterhin leider noch wenig dynamisch aussieht:

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Die Goldaktien profitierten nicht vom festeren Goldpreis und der GDX erscheint weiterhin gefangen im markierten Bereich:

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Fazit:

Die Lage bleibt unverändert.

Obwohl sich der Goldpreis von den Attacken am vergangenen Montag nun um über 100 USD erholt hat, erscheint das Interesse weiterhin gering bis nicht vorhanden.

Es gibt derartige Bodenbildungen, in denen ein Markt ohne großes Tamtam einen Boden einzieht und unter sehr hoher Skepsis der Marktbeobachter langsam nach oben "dibbelt". Jedoch müssten dann auch einmal Signale der Goldaktien kommen, die bislang noch fehlen.


© Hannes Huster
Quelle: Auszug aus dem Börsenbrief "Der Goldreport"



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