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Nach unzähligen Versuchen hat es funktioniert

17.09.2021  |  Hannes Huster
In den vergangenen vier Wochen wurde mehrfach versucht, den Goldpreis unter 1.780 USD zu "bekommen" und gestern hat es dann "funktioniert". Offizielle Begründung, der stärkere US-Dollar und die steigenden Renditen in den USA:

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Hier sehen Sie die unglaubliche Stärke des US-Dollars in den vergangenen 2 Jahren. US-Dollar-Index 2 Jahre:

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Und im folgenden Chart die wahnsinnig stark gestiegenen Renditen der US-Staatsanleihen im 5-Jahreschart:

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Ich glaube, Sie erkennen die Ironie.

Wenn ich eine Begründung suche, finde ich immer eine und es ist eben so, dass die vielen Marktkommentatoren auch immer etwas suchen müssen, was sie ihren Lesern oder Zuschauern präsentieren können.

Die Renditen bei 1,33% für 10 Jahre oder der US-Dollar-Index bei unter 93 sind wahrlich kein Grund, Gold an einem Tag 40$ nach unten zu jagen.

Die Goldaktien, die seit Wochen bereits handeln, als würde Gold bei 1.600 USD oder tiefer stehen, hat es dann gestern auch wieder mit erwischt. Der GDX ist nun im Bereich der 50%-Fibonacci-Unterstützung angekommen, die bereits Anfang des Jahres einmal getestet wurde:

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Ganz klar ist dieser Bereich um 30 USD bis 30,70 USD eine wichtige Zone. Zum einen war es das Ausbruchsniveau nach oben im Vorjahr und nun sollte diese Zone als Unterstützung dienen. Wenn es noch Bullen da draußen gibt, dann sollten sie so langsam aber sicher zur Party erscheinen.

Gefühle ausgeschaltet, müssen wir rein technisch davon ausgehen, dass wenn dieser Bereich nicht hält, nochmals 10% nach unten im Sektor möglich sind. Dass dies fundamental dann nicht mehr zu erklären ist, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Jedoch hat uns die Vergangenheit gelehrt, dass Märkte länger irrational bleiben können, als man das zunächst vermutet. Will man den "positiven Blick" anwenden, so könnte der GDX einen Doppelboden ausbilden. Auffällig das hohe Volumen gestern vor Handelsende:

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© Hannes Huster
Quelle: Auszug aus dem Börsenbrief "Der Goldreport"



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