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ABN Amro: Goldpreisprognose weiterhin negativ

11.10.2021  |  Redaktion
ABN Amro erklärte kürzlich, dass man noch immer an der vorherigen Goldpreisprognose festhalten würde. Das Unternehmen erwartet dieses sowie nächstes Jahr weiterhin niedrigere Goldpreise. Somit wird erwartet, dass Gold bis Jahresende bei etwa 1.700 Dollar je Unze liegen wird sowie Ende 2022 bei 1.500 Dollar je Unze.

Ein Grund dafür sei eine weltweit straffere Geldpolitik. Es wird erwartet, dass die Fed Anfang 2023 die Zinsen erhöhen wird, wobei die Bank of England sowie die Bank of Canada ihre Zinserhöhungen bereits früher anwenden werden. Eine straffere Geldpolitik ist allgemein negativ für den Goldpreis, auch weil Renditen auf Staatsanleihen die Tendenz haben, zu steigen.

Außerdem, so ABN Amro, sollen die Renditen der US-amerikanischen 2-Jahresstaatsanleihe steigen. Dieser Anstieg solle stärker ausfallen, als bisher erwartet. Das Unternehmen glaubt zudem, dass der Inflationsdruck an Stärke verlieren wird. Ein dritter Faktor ist der USD, der noch weiter steigen soll. Dies werde wahrscheinlich ein moderater Anstieg. Ein höherer USD ist allgemein negativ für Gold.


© Redaktion GoldSeiten.de



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