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WGC: Stagflation zeigt ihr hässliches Gesicht

13.10.2021  |  Redaktion
Der World Gold Council (WGC) veröffentlichte kürzlich einen neuen Bericht über die Gefahren der Stagflation. Dieser Bericht erörtert die Wahrscheinlichkeit einer kommenden Stagflation und wie sich verschiedene Assetklassen sowie Gold in einem solchen Szenario verhalten.

Hier ein Auszug aus dem WGC-Bericht:

"In den letzten zwei Monaten hat das Wirtschaftswachstum enttäuscht, während die Inflation die Erwartungen übertroffen hat. Die Gefahr einer Stagflation mit steigenden Kosten bei geringerem Wachstum scheint real zu sein.

Eine Stagflation kann, wenn sie schwerwiegend ist, sowohl der Wirtschaft als auch den Finanzmärkten schaden. Aber wir brauchen keine Wiederholung der 1970er Jahre, um die Vermögenswerte in Mitleidenschaft zu ziehen. Unsere Analyse zeigt, dass selbst eine leichte Stagflation ähnliche Auswirkungen auf die Vermögenswerte haben kann wie eine schwerere Stagflation. Stagflation hat die Aktien in der Vergangenheit hart getroffen. Die Renditen von festverzinslichen Wertpapieren waren schwankend, während Rohstoffe und Gold gut abschnitten. Die historisch starke Performance von Gold kann auf Folgendes zurückgeführt werden:
  • Höhere Inflation und Marktvolatilität - was das Motiv der Kapitalerhaltung unterstützt.
  • niedrigere Realzinsen, die sowohl Opportunitätskosten- als auch Wachstumsrisikomotive unterstützen.
Wir warnen jedoch davor, die historische Wertentwicklung vorschnell auf zukünftige Erwartungen zu übertragen. Einige zusätzliche Überlegungen sind:
  • Die starke Performance von Gold seit 2018 könnte ein Gegenwind sein, aber unsere Analyse zeigt, dass dies nicht so sein muss.
  • Gold hat nicht von den rekordniedrigen Realzinsen und der hohen Inflation im Jahr 2021 profitiert. Wir glauben, dass dies mit den rosigen Erwartungen hinsichtlich Inflation, Wachstum und Aktien zu tun hat.
  • Die rekordtiefen Renditen könnten das Absicherungspotenzial von Anleihen im Falle eines Risikoabbaus einschränken, was Gold die Möglichkeit bietet, einen Teil dieser defensiven Ströme abzufangen, sollte es zu einem Schock bei Risikoanlagen kommen."

Den vollständigen Bericht finden Sie außerdem hier.


© Redaktion GoldSeiten.de


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