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JPMorgan Chase & Co: 60 Mio. $ für Beilegung von Spoofing-Klage?

22.11.2021  |  Redaktion
Wie Reuters berichtet, hat sich JPMorgan Chase & Co bereit erklärt, 60 Mio. Dollar für die Beilegung einer Sammelklage von Anlegern zu zahlen. Die US-Großbank wird beschuldigt, die Preise für Edelmetall-Futures und -Optionen manipuliert zu haben.

Immer häufiger Banken werden wegen sogenannten Spoofings, bei welchem Trader Aufträge erteilen, die sie wieder stornieren wollen, in der Hoffnung, die Kurse zum Vorteil ihrer Marktpositionen zu beeinflussen, angeklagt. Der jüngste Vergleich sei das Ergebnis umfangreicher Untersuchungen der US-Regierung zu dieser Form des illegalen Handels mit Edelmetallen und US-Treasuries.

Die Vorwürfe der klagenden Anleger beziehen sich auf den Handel mit Edelmetall-Futures und -Optionen von März 2008 bis August 2016.

JPMorgan habe bei Zustimmung in den Vergleich, der noch von einem Bundesrichter in Manhattan genehmigt werden müsse, jedoch keinerlei Fehlverhalten eingestanden, heißt es in der Meldung.


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