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Gold - Inflation vs. Elliott-Wellen: Wer wird gewinnen?

25.11.2021  |  Robert Schröder
Die Inflation in Deutschland, Europa und den USA nimmt immer weiter Fahrt auf. Für Deutschland warnt die Bundesbank für November 2021 bereits vor 6 Prozent Geldentwertung. Die Erzeugerpreise in der Bundesrepublik sind im Oktober um über 18 Prozent gestiegen. Die Vorboten für deutlich höhere Inflationsraten könnten kaum besser sein. Doch der Goldpreis - das Inflations-Barometer schlechthin - kommt in der Summe kaum vom Fleck. Erst in dieser Woche wurde die Marke von 1.800 USD wieder nach unten durchbrochen. Was ist da los?

In der letzten Analyse vom 1. Oktober "Gold - Goldener Herbst voraus?" wurde ein Anstieg auf ca. 1.840 USD in Aussicht gestellt. Allerdings nur im Rahmen einer verhältnismäßig kleinen Korrekturwelle innerhalb eines Abwärtstrends. Der besagte Kreuzwiderstand wurde allerdings nach oben durchbrochen. Erst ab 1.877 USD, die am 16. November erreicht wurden, ging es wieder deutlich abwärts.

Das erstmals am 25. August an dieser Stelle vorgestellte Gold-Setup ist damit auch heute noch aktuell. Gold befindet sich damit weiterhin in der seit August 2020 laufenden großen Korrekturwelle 4. Innerhalb dieser Welle 4 wurde mit dem genannten November-Hoch die Teilwelle d komplettiert.

Folgerichtig befinden wir uns jetzt in der finalen Welle e der 4.

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Und diese wurde jüngst durch die erneute Nominierung des US-Notenbankchefs Jerome Powell ausgelöst. Die hohen Inflationsraten spielen also noch immer kaum eine Rolle. Stattdessen werden die Elliott Wellen weiter abgespult. Auch, wenn es selbstredend keine exakten Punktlandungen an der Oberseite gegeben hat.

Es gilt also auch heute: Behalten Sie das grobe und große Bild im Auge!

Und diese große Bild sagt, dass die große Trendwende am Goldmarkt bereits aktiv vorbereitet wird. Erneut liegt der Fokus nicht auf 2.000 USD oder gar neuen Rekordhochs, sondern auf der Marke von 1.700 USD. Diese wird voraussichtlich zum Jahreswechsel 2021/22 ein Thema werden. Die Stimmung wird entsprechend schlecht sein. Besonders dann, wenn wir tatsächlich 6 Prozent Inflation bekommen und die ganze Finanzwelt sich wundert, was denn nun mit dem Goldpreis los ist.

Ignorieren Sie dieses Gelaber und konzentrieren sich auf als Trader und auch als Anleger auf einen abrupten Trendwechsel ab Erreichen der 1.700 USD!


© Robert Schröder
www.Elliott-Waves.com


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Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier derzeit nicht investiert. Die bereitgestellten Informationen spiegeln lediglich die persönliche Meinung des Autors wider, stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zu Wertpapiergeschäften dar und können eine individuelle anleger- und anlagengerechte Beratung nicht ersetzen.



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