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Egon von Greyerz Interview: Euro und Dollar unter Beschuß & neue BRICS-Reservewährung

29.07.2022  |  Jan Kneist
In Europa erhöht die EZB die Zinsen und könnte dies im Inflationsumfeld sogar weiter tun und dabei den Zusammenbruch der Wirtschaft riskieren. Durch die politisch motivierte Energiekrise ist der US-Dollar kurzfristig im Vorteil, da Europa viel höhere Lasten trägt. Letztendlich sind aber alle Papierwährungen seit 1971 um 97 bis 99 Prozent gegen Gold gefallen, die aktuellen Schwankungen sind vernachlässigbar. Es scheint, daß die Edelmetalle weiter von den Banken manipuliert werden, um falsche Stärke des Dollars zu suggerieren, doch der Druck steigt und auch die US-Wirtschaft gerät mehr und mehr in Schwierigkeiten.

Profiteure des Absturzes des Westens sind die BRICS-Staaten, die Rohstoffe und Produktion vereinen und sogar eine eigene Reservewährung schaffen, während sich der Westen von Blasen abhängig gemacht hat, die mit dem Papiergeld platzen. Der Fokus sollte jetzt weiter auf Realwerten liegen.


Deutsche Untertitel finden Sie im YT-Player.


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Aus dem Inhalt:
  • 0:00 Intro
  • 1:15 EZB erhöht die Zinsen zum 1. Mal seit 2011
  • 2:55 Zinsen können weiter steigen, um dann in panikartig gesenkt zu werden
  • 4:00 Zentralbanken könnten mit Zinsanhebungen den Wirtschaftskollaps riskieren
  • 4:45 Die Energiekrise favorisiert derzeit den Dollar gegenüber dem Euro
  • 6:55 Alle Papierwährungen sind auf dem Weg zum Nullpunkt
  • 8:50 Rußland besitzt die größten Energie- und Rohstoffressourcen der Welt und profitiert
  • 9:50 Auch die stark vom Verbraucher abhängige US-Wirtschaft gerät unter Druck
  • 10:50 BIZ, Zentralbanken und Bullion-Banken haben ein Interesse, die Dollar als werthaltig erscheinen zu lassen und drücken die Edelmetalle
  • 12:40 Die BRICS gewinnen an Einfluß und greifen den Westen an
  • 13:55 BRICS vereinen Rohstoffe und Produktion, d.h. Realwerte
  • 15:40 Verschiebungen im weltweiten Machtgefüge finden statt
  • 16:15 BRICS schaffen sogar eine neue Reservewährung und eigenes Zahlungssystem, womit der Dollar frontal angegriffen wird
  • 18:15 Eine Verschiebung vom Finanzsektor zur Realwirtschaft findet statt
  • 19:45 Verschuldung ist ein weltweites Problem, die Frage ist, wer sich zuerst erholt
  • 21:30 Blasen-Märkte, besonders Aktien, bleiben stark absturzgefährdet


© Jan Kneist
M & M Consult UG (hb)


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