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Monetäre Inflation in aller Welt

09.09.2022  |  Steve Saville
In den meisten Ländern/Regionen der Welt erreichten die monetären Inflationsraten Anfang 2021 außergewöhnliche Höhen und sind seitdem abgestürzt. Darüber hinaus wird sich der Rückgang in den nächsten Monaten fortsetzen, da die Zentralbanker versuchen, ihren Fehler der viel zu "lockeren" Geldpolitik in den Jahren 2020-2021 durch eine viel zu "straffe" Geldpolitik in den Jahren 2022-2023 wettzumachen, was einen Hang zur Ironie offenbart, da ein Teil der offiziellen Rechtfertigung der Zentralbanken darin besteht, den Konjunkturzyklus zu glätten. Die folgenden monatlichen Geldmengencharts zeigen, wo wir stehen und wo wir waren.

Die wahre Geldmenge (G2 True Money Supply, TMS), ein von uns entwickeltes Konstrukt, das die Geldmengen der USA und der Eurozone zusammenfasst, ist die wichtigste Triebkraft des globalen Boom-Bust-Zyklus. Der folgende Chart zeigt, dass die jährliche Wachstumsrate der G2 TMS im Zeitraum Juli-2022 unter die Boom-Bust-Schwelle gefallen ist. Da sowohl die Fed als auch die EZB beabsichtigen, ihre Bilanzen in den kommenden Monaten zu schrumpfen, ist es so gut wie sicher, dass sich die Linie in diesem Chart weiter nach unten bewegen wird. Dies wird die weltweite Rezession, die bereits im Gange ist, noch verschärfen.

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Mit etwas über 10% ist die Inflationsrate in Australien nach wie vor hoch. Sie hat sich jedoch gegenüber dem Stand von vor 18 Monaten deutlich verringert und dürfte in den nächsten Monaten auf 5% oder weniger sinken, da die Reserve Bank of Australia "die Schrauben anzieht". Dies wirkt sich negativ auf den australischen Immobilienmarkt aus, wo die Bewertungen im Allgemeinen extrem hoch bleiben.

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In den letzten 18 Monaten ist die monetäre Inflationsrate Kanadas von einem Allzeithoch auf ein Jahrzehnttief gesunken. Dies hat sehr negative Auswirkungen auf den kanadischen Immobilienmarkt.

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Auch die monetäre Inflationsrate des Vereinigten Königreichs ist von einem Allzeithoch auf ein Jahrzehnttief gesunken.

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