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Unaufhaltsamer Crash schlimmer als 2008 – James Rickards

21.11.2022  |  Redaktion
Greg Hunter von USAWatchdog.com sprach mit James Rickards jüngst über dessen Einschätzung der aktuellen Entwicklungen in den USA und weltweit. Die Prognose des bekannten Autors fällt, wie gewohnt, düster aus.

Rickards spricht im Interview über sein bald erscheinendes Buch "Sold Out", in welchem es darum geht, dass im Jahr 2023 ein großer Crash bevorsteht. Derzeit herrsche ein perfekter Sturm aus Inflation und anhaltenden Versorgungsproblemen und hinzu komme nun der jüngste Zusammenbruch der Kryptowährungsbörse FTX. Rickards erklärt dazu: "Das wird definitiv zu aufeinanderfolgenden Zusammenbrüchen in der Kryptowelt führen, aber wird es auch auf die Finanzwelt im Allgemeinen übergreifen? Ich gehe davon aus, dass dies der Fall sein wird, aber es kann sechs Monate oder länger dauern, bis es sich auswirkt. [...]Wahrscheinlich steht uns ohnehin eine akute globale Finanzkrise bevor."

Zu den schwindenden Lieferketten äußert sich der Auto wie folgt: "Die alte Lieferkette ist zusammengebrochen. Es wird eine neue Versorgungskette entstehen, darüber spreche ich in meinem Buch und darüber, wie sie aussehen wird. Im Moment befinden wir uns in einer sehr chaotischen Zwischenphase, in der die Dinge nicht gut funktionieren. Es ist wie bei einer Vase. Man stößt eine Vase um und sie zerbricht in 5.000 Teile. Man kann sie nicht wieder zusammensetzen. Man muss eine neue Vase besorgen. Wir haben die Vase zerbrochen und sind dabei, nach einer neuen zu suchen. So weit sind wir aber noch nicht. Wir räumen gerade noch das Chaos auf. [...]Russland marschiert in die Ukraine ein. Die ukrainische Fabrik für Kunststoffrohre wird geschlossen, und plötzlich stehen die Produktionsbänder von BMW still, weil sie ein Teil nicht bekommen können. Auch dies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie alles zusammenbricht, und es wird nicht so schnell wieder zusammengesetzt werden können. Es wird eine neue Versorgungskette geben, ich nenne sie Versorgungskette 2.0, aber wir befinden uns in dieser Zwischenzeit, und es wird ein einziges Chaos sein."

Rickards meint, die Inflation werde noch eine Weile bestehen bleiben, aber es werde auch eine Deflation geben. Er erklärt: "Warum haben Warren Buffett und Brookshire Hathaway 130 Milliarden Dollar in bar? Buffett ist einer der größten Investoren aller Zeiten. Warum kauft er keine Aktien? Noch einmal: Warum hat er 130 Milliarden Dollar in bar? Weil Buffett sieht, was ich sehe. Ja, diese Sache wird komplett abstürzen. Es ist eine wirklich gute Idee, Bargeld zu haben, denn dann kann man in den Trümmern einkaufen gehen und ein paar Schnäppchen machen."




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