Die Welt der Pippi Langstrumpf
03.09.2025 | Nicht von Belang

- Seite 2 -
"Hey, Pippi Langstrumpf"Aus dem Songtext mit seinem unverwechselbaren Refrain stechen (für den Autor dieser Zeilen) jene Strophen hervor:
"2 x 3 macht 4, Widdewiddewitt, und Drei macht Neune!"
"Ich mach' mir die Welt, Widdewidde, wie sie mir gefällt..."
"Hey - Pippi Langstrumpf, die macht, was ihr gefällt."
"Ich hab' ein Haus, ein Äffchen und ein Pferd, und Jeder, der uns mag, kriegt unser 1x1 gelehrt."
"Ich mach' mir die Welt, Widdewidde, wie sie mir gefällt..."
"Hey - Pippi Langstrumpf, die macht, was ihr gefällt."
"Ich hab' ein Haus, ein Äffchen und ein Pferd, und Jeder, der uns mag, kriegt unser 1x1 gelehrt."
Eine Internetrecherche ergab, dass Lindgren’s Liedtext vordergründig von Wolfgang Franke ins Deutsche übersetzt bzw. angepasst wurde. Welche Intention(en) könnte(n) sich hinter der einen oder anderen Strophe verbergen: eine Rechenschwäche (wie vielfach behauptet (Link) & von Google-KI suggeriert), eine Botschaft, eine Anleitung oder ist alles nur Kaffeesatzleserei?
Los geht’s mit ...
a) …dem Refrain der Titelmelodie:
"2 x 3 macht 4, Widdewiddewitt, und Drei macht Neune!"
- Die Summe aus den drei fortlaufenden Zahlen (2, 3, 4) = ergibt die Zahl 9
- Die Anzahl der fortlaufenden Zahlen (= 3) multipliziert mit "und Drei" = ergibt erneut die 9.
- Aus der Multiplikation der ersten beiden Zahlen ("2 x 3") geht die 6 hervor, diese multipliziert mit "macht 4" ergibt 24. Die Quersumme daraus ist 6, diese summiert mit "und Drei" = ergibt abermals 9
- Die drei Ergebnisse zusammengefasst: 3x die 9 ... siehe Songtext: "und Drei macht Neune!"
Zusatz: diese erste Strophe ist zugleich der am häufigsten wiederholte Refrain. Und wie oft? Natürlich 3x ...
Aus welchem Grund auch immer, die Zahl Drei bzw. indirekt das Produkt daraus, die Neun (3x3), scheinen existentiell zu sein. Denn mit ihnen kann man…
b) …siehe die beiden Strophen:
"Ich mach' mir die Welt, Widdewidde, wie sie mir gefällt ..."
"Hey - Pippi Langstrumpf, die macht, was ihr gefällt."
"Hey - Pippi Langstrumpf, die macht, was ihr gefällt."
Das Verb "machen" drückt eine bewusste, zielgerichtete Handlung im hier & jetzt aus. Es steht weder für ein geplantes Vorhaben (Bestreben), noch für ein Verweilen in einem mentalen Zustand/Ansatz. Aus der Umsetzung (= Ursache) resultiert "zwangsläufig" ein Ist-Zustand (= Wirkung). Das Ergebnis der "Tat" beeinflusst im Minifall nur die Welt des "Machers" -> seine Realität in der vollendeten Gegenwart!
Pippi verharrt weder bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag, noch holt sie sich eine Erlaubnis ein. Warum auch und vor allem bei wem? In ihrer Welt ist einzig sie der Souverän, der entscheidet und zielgerichtet handelt, aber auch die Verantwortung übernimmt. Pippi ist zweifelsohne die "Macherin"…
Ihre selbstbewusste Lebensart blieb nicht lange unbemerkt. Gehorsame Untergebene des Systems, zu denen die Stadtangestellte Frau Prysselius und die beiden Polizisten (Kling und Klang) gehören, erhielten umgehend die Anweisung, das furchtlose Mädchen ins Waisenhaus zu verfrachten. Dieses Dreier-Gespann stellt den dualistischen Gegenpart dar - jene hierarchische, bevormundende Welt der Erwachsenen. Allesamt dienen sie als Personal und weisen sich als solches aus, selbst in ihrer Freizeit.
Und wer ist hier der "Macher"? Augenscheinlich nicht deren beiden Chefs, denn die sind auch nur angestellt, und gehorchen…
Der zweiten Liedstrophe ist zu entnehmen, das das geplante Vorhaben (Pippi’s Autorität zu untergraben und durch ein fremdbestimmtes Diktat zu ersetzen (u.a. mittels Einweisung ins Waisenhaus = für Pippi eine andere Welt bzw. Realität)), krachend gescheitert ist – da die Neunjährige weiterhin "macht, was ihr gefällt".
c) Die Zusammenfassung:
"Ich hab' ein Haus, ein Äffchen und ein Pferd, und Jeder, der uns mag, kriegt unser 1x1 gelehrt."